Gewalt in der Familie hat in der Pandemie zugenommen

Gewalt in der Familie hat in der Pandemie zugenommen

Die Coronakrise führt laut dem Badener Verein UNDINE zu häufigeren Konflikten in den Familien. Ungewohnte Enge und Ausgangsperren sowie finanzielle Existenzängste scheinen Streit in den Familien häufiger eskalieren zu lassen. Besonders schwierig ist die Situation für Migrantinnen. 
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Beim Land NÖ ist man sich der Situation wohl bewusst und hat deswegen einen Informationsfolder erstellt. Darin sind die wichtigsten Anlaufstellen für Betroffene aufgeführt. „Die täglichen Schreckensmeldungen über Gewalt an Frauen bis zu Mord macht uns klar, dass die größte Gefahr für Frauen in der Familie bzw. im nahen Lebensumfeld lauert“, meint Vizebürgermeisterin Helga Krismer. „Insbesondere in Zeiten extremer Spannungen wie Weihnachtsfeiertage mit hohem Erwartungsdruck oder die derzeitige Pandemie sind für Frauen gefährliche Zeiten. Daher helfen wir alle mit, dass Frauen wissen, dass sie Hilfe bekommen: In Frauenberatungsstellen wie dem Frauenstützpunkt UNDINE in Baden sowie bei Gewaltschutzzentren und in Frauenhäusern“, so Krismer. Bürgermeister Stefan Szirucsek ist überzeugt, dass es wichtig ist, dass betroffene Frauen wissen, dass es Hilfe und einen Ausweg für sie gibt und wo sie diese erhalten. „Im neuen Info-Folder der NÖ Landesregierung sind die wichtigsten Anlaufstellen und Telefonnummern kompakt aufgelistet, sodass betroffene Frauen erfahren, dass persönliche und rechtliche Beratung, Begleitungen zu Polizei und Gericht sowie geschützte Wohnmöglichkeiten nur einen Anruf weit entfernt sind“, erläutert der Bürgermeister. Eine geschützte Wohnmöglichkeit bietet auch der Verein UNDINE in Baden an. In der Notwohnung finden maximal drei Frauen mit Kindern Platz. Neun Monate dürfen die „Mieter“ dort bleiben, bevor sie eine andere Unterkunft gefunden haben müssen. Finanziert wird das Projekt vom Land NÖ, dass auch über die Vergabe der Schlafplätze entscheidet. „Üblicherweise beträgt die Auslastung rund 65 Prozent, im Vorjahr waren es sogar 98 Prozent, bringt es Gina Zaussinger auf den Punkt. „Die Frauen melden sich nicht mehr wegen Kleinigkeiten. Wenn man permanent zusammenklebt, geht es ans Eingemachte. Dazu kommen die Probleme mit Kindern und finanzielle Sorgen“, berichtet die Undine-Beraterin aus der Praxis. „Im Vorjahr mussten wir unsere Beratungsstelle im ersten Lockdown geschlossen halten. Seither haben wir aber wieder geöffnet. Scheinbar hat sich das noch nicht so herumgesprochen, da die Zahl der persönlichen Beratungen noch immer nicht sehr hoch ist. Dafür haben aber die Hilfestellungen am Telefon deutlich zugenommen“, sagt UNDINE-Obfrau Brigitte Schwetz-Koss Besonders schwierig ist die Situation oft für Migrantinnen, die aufgrund des Familiennachzuges Asyl in Österreich bekommen haben. Das bestätigt auch UNDINE-Mitarbeiterin Marija Knezevic die ihre Klientinnen gleich in mehreren Sprachen betreuen kann. „So nicht der Mann überwiegend an einer Scheidung Schuld ist, oder sie kein entsprechendes Einkommen nachweisen können, verlieren sie ihre Aufenthaltsbewilligung in Österreich. Bei den Betroffenen ist es besonders wichtig, dass sie sich bei Gewalt an die Polizei wenden, denn bei einer Wegweisung oder einem Betretungsverbot kann das Visum ebenfalls verlängert werden“, so Knezevic.

Ein historisches Ereignis für Traiskirchen

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Niemand in NÖ testet öfters

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LEOBERSDORF. - Als erste Gemeinde in Niederösterreich bietet Leobersdorf ab sofort täglich kostenlose Corona-Testmöglichkeiten an. Die Gemeinde übergibt dabei die Organisation an die Firma NSA, die sogar einen gratis Shuttlebus anbietet.
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„Wir sind CO2-neutral“

Der Rückblick auf das vergangene Jahr 2020 lässt sich bei der Vöslauer Mineralwasser GmbH – wie bei vielen anderen Unternehmen auch – kurz zusammenfassen: außergewöhnlich und herausfordernd. Dennoch konnte das niederösterreichische Familienunternehmen auch mit höchst erfreulichen Nachrichten punkten, und zwar ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. 

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Einen großflächigen, länger dauernden Stromausfall bezeichnet man als „Blackout“. Am 8. Jänner sind wir in ganz Europa haarscharf daran vorbei geschrammt. Das Badener Meinungsforschungs-Institut Marketagent hat untersucht, ob wir darauf entsprechend vorbereitet gewesen wären. 

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