Dienstag, 28 Juli 2020 14:07

Stadt verliert Kampf gegen Unkraut

Auch wenn Corona den Verantwortlichen heuer einen großen Strich durch die Rechnung gemacht hat, so ist die Tourismus-saison doch auch in Baden bereits voll angelaufen. Umso ärgerlicher ist da der Umstand, dass bereits die Einfahrt in die Stadt an zahlreichen ungepflegten Flächen vorbeiführt. 

Nach Angaben des Festivaldirektors Lois Lammerhuber haben im Vorjahr über 260.000 Interessierte das Fotofestival in Baden besucht.
Nachdem sich das Reisen und vor allem das Fliegen heuer nicht ganz einfach gestaltet, ist anzunehmen, dass Veranstaltungen wie das Fotofestival sogar noch mehr Besucher anlocken. Viele kommen mit dem Auto aus dem Osten über die B210. Bis vor zwei Jahren wurden die Gäste an der Stadteinfahrt mit einem aufwendig gestalteten „Blumenwappen“, das auf einem aufgeschütteten Hügel angebracht war, empfangen. Dieses wurde allerdings von der Behörde als Sichtbehinderung eingestuft und musste deshalb im wahrsten Sinne des Wortes wieder dem Erdboden gleich gemacht werden.
Anstelle des Wappens wurde ein „gewöhnliches“, aber ebenfalls sehr attraktives Beet angelegt. Zur Zeit ist davon aber kaum mehr etwas zu sehen, da sich jede Menge Unkraut breit gemacht hat. Dis-teln & Co begleiten die Besucher aber auch auf ihrem weiteren Weg in die Innenstadt. Wer sich von der Hauptroute wegbewegt, der trifft in den Siedlungsgebieten auf Gehsteige, die sich zum Teil nur mehr unter wucherndem Unkraut vermuten lassen.
Bürgermeister Stefan Szirucsek weiß um die Problematik Bescheid. Eine echte Lösung hat aber auch er nicht parat. „Coronabedingt hatten wir immer nur die halben Mannschaften im Einsatz und wochenlang galt eine Urlaubssperre für unsere Mitarbeiter. Jetzt müssen diese Urlaube aber konsumiert werden, damit sie nicht verfallen. Die Rückstände bei den Grünflächen und Beeten aufzuarbeiten, ist kaum möglich. Das liegt auch an der Witterung und den vielen Niederschlägen, die wir uns nicht aussuchen können“, so Szirucsek der darauf hinweist, dass auch die Vorbereitung des Fotofestivals einiges an personellen Ressourcen der Stadt gebunden hätte.
Um in Zukunft effizienter arbeiten zu können, sollen die Blumenbeete sukzessive auf Staudenbeete umgestellt werden. Diese brauchen wesentlich weniger Pflege.
Das bestätigt auch der stellvertretende Stadtgartendirektor, Andreas Kastinger, der die Situation vor allem auf das Wetter zurückführt. „Dieses fördert heuer auch besonders die nicht erwünschten Pflanzen. Deshalb kommen wir mit der Pflege in den Straßen einfach nicht nach. Kaum sind wir in einem Bereich fertig, könnten wir schon wieder beginnen“, meint Kastinger, der aber weiß, dass es anderen Gemeinden heuer auch nicht besser geht. In Baden gäbe es außerdem laufend neue Beete, sodass die Zahl stetig steigt. Als Beispiel nennt er die Helenenstraße, wo im Zuge der Sanierung zahlreiche neue Beete angelegt werden. Auch diese müssten wieder gepflegt werden.

Letzte Änderung am Dienstag, 28 Juli 2020 15:09

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