Wenn Künstler über Künstler in Freundschaft berichten

Ramacher & Einfalt machen sich mit ihrem vergoldeten Motorrad auf die Reise, um die verschiedensten Künstler in ihren Ateliers zu besuchen. (c) z.V.g.

Ungewöhnlich erscheint das Sendeformat von ORF III „Ramacher & Einfalt: Künstler besuchen Künstler“ nur auf den ersten Blick, denn diese Zusammenkünfte  sind spannend und informativ gestaltet, dank der Idee und der Regie von Hermann Aichwalder.

Das neue Sendeformat im Kultur- und Informatikons-Spartenkanalvon ORF III „Unterwegs mit Ramacher & Einfalt: Künstler besuchen Künstler“  scheint ein  äußerst erfolgreiches zu werden. Wurde doch bereits bei der ersten Ausstrahlung am 3. August, trotz Schönwettter, eine beachtliche Anzahl an Zusehern gezählt. Zuseher, die auch nicht wegschalteten und damit bewiesen wurde, dass großes Interesse besteht, Künstler in ihren eigenen Ateliers zu erleben und in diesem Rahmen Gesprächen zu folgen, die weit über das übliche Maß an Information hinausgehen. „All diese Gespräche sind eine intime Begegnung mit den jeweiligen Künstlern geworden, die den Menschen in den Vordergrund stellen, seine Intention und sein ganz spezielles Verständnis  von eigener Kunst und Kunst im Speziellen“, sind sich Jürgen Ramacher und  Filmemacher und Regisseur des Sendeformates Hermann Aichwalder einig. Von Letzterem stammt auch die Idee zur Serie.  Aichwalder: „Es ist ein schräger Blick auf die unglaublich vielfältige Kulturszene Österreichs. Erfrischend authentisch ohne Oberlehrerattituede.“
Die erste Sendung  über die Reise in die Ateliers verschiedenster Künstler lief am 3. August. An diesem Tag stand der Besuch bei Ona B und Franz Gyolcs am Programm.
Diesen Freitag, 17. August, 22.05 Uhr, besuchen Ramacher & Einfalt den weltbekannten Vertreter des Wiener Aktionismus Hermann Nitsch und den Objektkünstler Franz Wienerberger, alias „Monte“. Weitere Sendezeiten 19. 8., 12.55 Uhr, und 24. August, 12.20 Uhr.
Der nächste Besuch bei den Künstlern Gudrun Kampl und Deborah Sengl ist am 31. August, 21.45 Uhr, und an den Tagen 2. und 7. Spetmber zu sehen.
Mit diesen Sendungen wird sicher ein ganz neuer Zugang zur Arbeit und zur Person des jeweiligen Künstlers geschaffen. Kriterien, die das Verständnis für zeitgenössische Kunst auf breiter Basis noch mehr vertiefen könnten.

W.M.

Wenn Künstler über Künstler in Freundschaft berichten
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