Ein Sommer so wie damals

Ein Sommer so wie damals

Als Sprecher der Bädersparte in der Wirtschaftskammer hatte der Verantwortliche für das Badener Strandbad, Kurt Staska, in den letzten Wochen alle Hände voll zu tun. Immerhin galt es, umsetzbare Bedingungen für die Öffnung der Bäder mit der Regierung auszuverhandeln.  
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Auch wenn es eine sehr schwere Geburt war: Nun steht fest, dass das Strandbad am 29. Mai aufsperren darf. Viel Lob für das Erreichte gab es im Rahmen einer Pressekonferenz für den Geschäftsgruppenleiter Kurt Staska, der maßgeblichen Anteil bei der Erstellung der Regeln hatte. „Das ist ein Thema, das uns seit Wochen beschäftigt, denn eigentlich hätten wir am 1. Mai aufsperren sollen“, sagt Bürgermeister Stefan Szirucsek, der betont, dass es im Hintergrund ein großes Gezerre um die Rahmenbedingungen gab. „Zum Glück ist Kurt Staska aber bestens vernetzt“, meinte auch Vizebürgermeisterin Helga Krismer. „Wir haben die Entscheidung getroffen, dass wir Saisonkartenbesitzer bevorzugen und dass es heuer keine Tageskarten geben wird. So wollen wir Warteschlangen vor den Kassen vermeiden“, so Krismer. „Uns war von Anfang an bewusst, dass es heuer keine Saison wird, wie wir sie gewohnt sind“, sagt Kurt Staska, der sich an drei Wochen harte Verhandlungen zurück erinnert. „Diese waren durchaus nicht immer sehr einfach. Es gab viele Interessenkonflikte zwischen Medizinern und Virologen auf der einen und Vertretern der Bäder und Wirtschaftskammer auf der anderen Seite. Von Seiten des Ministeriums waren 20 Quadratmeter Liegefläche pro Person vorgesehen. Für eine Familie mit vier Personen, die ohnehin in einem Haushalt lebt, hätte man 80 Quadratmeter gebraucht. Wir haben uns schließlich auf 10 Quadratmeter geeinigt. Im Strandbad bedeutet das, dass 3.000 Personen ins Bad dürfen. Nachdem an starken Tagen aber bis zu 7.000 Besucher kommen, mussten wir entscheiden, welchem Personenkreis wir den Zutritt ermöglichen“, schildert Geschäftsgruppenleiter Staska, der darauf hinweist, dass es heuer nicht möglich sein wird, Kabanen und Kabinen schon vor der offiziellen Eröffnung am 29. Mai einzuräumen. Die Saisonkarten können allerdings bereits ab Montag, 25. Mai den ganzen Tag über abgeholt werden. Wie überall gilt auch im Strandbad in Innenräumen Maskenpflicht. Um die Abstände zu gewährleisten wird nur jede zweite Dusche in Betrieb sein. „Ein Meter Abstand bei den Kästchen ist schwierig. Daher verkaufen wir diese nur an jene, die bereits im Vorjahr eines hatten“, erläutert Kurt Staska. Nicht nur rund um die Becken, auch im Wasser gelten besondere Vorschriften. So darf sich immer nur eine gewisse Zahl an Personen gleichzeitig in den Becken aufhalten. Pro „Wandl“ dürfen das 10 Leute sein, im Sportbecken haben 112 Schwimmer Platz. Auch im Wasser gilt die Abstandsregel von einem Meter. Für die Einhaltung dieser Bestimmungen sind allerdings die Badegäste selbst verantwortlich. Seitens des Bades genügt es, mittels Aushang auf die Regeln hinzuweisen. „Es ist uns aber bewusst, dass wir trotzdem erhöhten Personalbedarf haben. Beim „Wandl“ wird beispielsweise permanent ein Bademeister anwesend sein, der kontrolliert. Dasselbe gilt für die Rutschen, die entgegen den ersten Vorstellungen des Ministeriums doch in Betrieb sein dürfen. Es ist aber dafür Sorge zu tragen, dass nicht die üblichen Schlangen anstehen. Es hat immer nur eine Person Zutritt zur Rutsche. Für die Schlange, die unten ansteht, gilt eine ähnliche Regelung wie am Flughafen“, so Staska, der schon für die Eröffnung am 29. Mai vorsorgt. So das Wetter mitspielt könnte es zu einem wahren Besucheransturm kommen. Deswegen wird auch Security anwesend sein, um im Bedarfsfall für Ordnung zu sorgen. „Außerdem haben wir eine Ampel besorgt. Wenn die rot anzeigt, ist das Bad voll. Wir hoffen natürlich, dass es im Verlauf der Saison zu weiteren Lockerungen kommt. Dann können wir vielleicht auch Tageskarten ausgeben“, hofft Strandbad-Chef Kurt Staska. Gute Nachrichten gibt es bezüglich der Kartenpreise, die aufgrund des späteren Beginns heuer um rund 20 Prozent günstiger ausfallen. All jene, die ihre Kabanen und Kabinen bereits im Voraus bezahlt haben, dürfen sich über eine Rückerstattung freuen.

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