„Opernbus“ fährt nur mehr nachts

„Opernbus“ fährt nur mehr nachts

Schon länger haben es manche befürchtet, nun ist es fix: Ab September wird es den so genannten „Opernbus“ nicht mehr in der gewohnten Form geben. Zwischen 18 Uhr abends und 4 Uhr morgens verkehrt der Bus nach wie vor zwischen Baden und der Wiener Oper, nicht aber untertags.
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Gerüchte gab es bereits seit längerem, jetzt ist es fix: Der so genannte Opernbus, der derzeit stündlich direkt zwischen Baden Josefsplatz und Wien Oper verkehrt, wird ab September nicht in der gewohnten Form weitergeführt. Zuständig für die Planung und Koordinierung des öffentlichen Verkehrs und damit auch für die Fahrplangestaltung ist der Verkehrsverbund Ost Region, und der hat die Buslinien in der Region bzw. im Bezirk Baden neu ausgeschrieben. „Der Grund dafür ist, dass die öffentliche Hand Leistungen vergibt, und das muss in einem fairen, transparenten Ausschreibungsverfahren geschehen“, erläutert Georg Huemer vom Verkehrsverbund Ost Region (VOR). „Gewisse Standards müssen garantiert sein, die Busse müssen barrierefrei, klimatisiert und mit WLAN ausgestattet sein. Auch die Lehrlingsquote spielt eine Rolle.“ Im Zuge der Neuausschreibung wurden alle Regionalbuslinien analysiert und neu geplant, auch die Linie 360, der so genannte Opernbus. „Die Busse wurden untereinander und auch mit der Badner Bahn und der ÖBB besser abgestimmt“, so Huemer. Eines der Ergebnisse dieser Neuüberarbeitung: Der Opernbus wird nur mehr zwischen 18 Uhr abends und 4 Uhr früh als Direktverbindung zwischen Baden und Wien geführt, untertags wird es diese Verbindung nicht mehr geben. „Wir können es nicht rechtfertigen, mit öffentlichen Mitteln eine sehr teuere Verbindung aufrechtzuerhalten, zu der es gute Alternativen gibt“, so Huemer. „Uns waren andere Linien wichtiger, zum Beispiel wurden das Industriezentrum Süd und Siedlungen entlang des 360ers besser angebunden. Insgesamt können wir so viel mehr Menschen eine gute öffentliche Verbindung bieten. Wir bieten ab September nun 3,6 Millionen Kilometer Buslinien pro Jahr an, und zwar ohne Stadtverkehr Baden. Das sind um 800.000 Kilometer bzw. 20% mehr als bisher.“ Laut Fahrplan braucht der Opernbus 38 Minuten für die Strecke vom Badener Josefsplatz bis zur Wiener Oper, die Badner Bahn dagegen eine Stunde und zwei Minuten. „In der Realität braucht der Bus aber länger, da er zumindest auf der Triester Straße im Stau steht“, gibt Huemer zu bedenken, der außerdem auf andere schnelle Verbindungen verweist, die untertags zur Verfügung stehen. „Aber ich will die Sache nicht schönreden, natürlich bringt das für einzelne Menschen je nach Wohn- und Zielort auch Verschlechterungen, wie das bei jeder Fahrplanumstellung der Fall ist.“ Auch dem VOR ist natürlich klar, dass es nicht nur Freunde der geplanten Änderungen gibt. „Ursprünglich war geplant, den Opernbus, der ab September als Linie 303 geführt wird, nur mehr zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens zu führen“, so Huemer. „Wir sind aber der Forderung etlicher Gemeindevertreter nachgekommen, die Linie bereits ab 18 Uhr stündlich zu führen.“

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