Neue Schutzzone beim Bahnhof

TRAISKIRCHEN. – Mittels einer neuen Schutzzone will man seitens der Bezirkshauptmannschaft für mehr Sicherheit rund um den Traiskirchner Lokalbahnhof sorgen.  Seit 1. Oktober ist die entsprechende Verordnung in Kraft.

Der Bahnhof, der Bahnhofplatz, der Parkplatz neben dem Lokalbahnhof und die Otto Glöckel Straße: Das ist das Gebiet, das die neue Schutzzone im Traiskirchner Zentrum umfasst. Die Bezirkshauptmannschaft Baden hat die Verordnung auf Basis des Sicherheitspolizeigesetzes mit Gültigkeit vom 1. Oktober kundgemacht.
Im Bereich dieser Schutzzone sind die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes ermächtigt, Menschen wegzuweisen und ihnen das Betreten der Zone zu verbieten. Das betrifft laut Verordnung „einen Menschen, von dem aufgrund bestimmter Tatsachen, insbesondere wegen vorangegangener gefährlicher Angriffe, anzunehmen ist, dass er strafbare Handlungen nach dem Strafgesetzbuch, dem Verbotsgesetz oder gerichtlich strafbare Handlungen nach dem Suchtmittelgesetz begehen werde“.
Wer trotz eines ausgesprochenen Betretungsverbotes die Schutzzone beim Traiskirchner Bahnhof betritt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe von bis zu 500 Euro zu bestrafen. Wer dieses Geld nicht aufbringen kann, ist laut der in Kraft getretenen Verordnung mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Wochen zu bestrafen.

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