Ryder Cup wäre Jackpot für Baden

Unabhängig davon, wie die Entscheidung bezüglich des Ryder Cups ausgeht, wird im Fonatana schon ab sofort kräftig investiert. V.l.: „Platzrestaurator“ Barry Britton, Fontana-Besitzer Siegfried Wolf und Sportveranstalter Herwig Straka mit einem der neuen hochmodernen Golfplatz-Pflegegeräte, die ebenso wie die neue Betriebshalle vor kurzem präsentiert wurden. Foto: RaDi

Bereits seit 1927 treten im Rahmen des Ryder Cup jedes zweite Jahr die besten Golfer Europas und aus den USA gegeneinander an. 2022 wird der Mega-Event wieder in Europa ausgetragen. Erstmals hat sich mit dem Fontana eine österreichische Golfanlage beworben. 

Obwohl es um einen sportlichen Event geht, der erst in sieben Jahren ausgetragen wird, laufen die Vorbereitungen dafür schon jetzt auf Hochtouren. Neben Österreich haben sich Deutschland, Italien und Spanien um den Ryder Cup 2022 beworben. Warum das G‘riss um das Golfturnier so groß ist, zeigen die Zahlen.
Eine Studie des Industriewirtschaftlichen Instituts (IWI) weist den enormen wirtschaftlichen Impact aus, den der Ryder Cup für Österreich mit sich bringen würde. Die Wertschöpfung, vor allem im touristischen Bereich, wäre gewaltig. Insgesamt könne man mit rund 3 Milliarden Euro Umsatz und circa 1,2 Milliarden Euro an Wertschöpfung rechnen. 250.000 Besucher vor Ort und über 500 Mio TV-Zuseher wären live dabei. Über den Zeitraum von 2015 bis 2027 generierte Österreichs Wirtschaft einen Produktionswert von insgesamt bis zu 170 Mio. Euro, sollte das Fontana den Zuschlag für die Austragung des Ryder Cups im Jahr 2022 erhalten. Dass auch Baden enorm davon profitieren könnte, steht außer Frage, müssten doch Quartiere für tausende Mitarbeiter und Journalisten aus aller Welt gleich für mehrere Wochen gebucht werden.
Auch wenn Österreich im internationalen Vergleich eher ein „Golfzwerg“ ist, so dürften die Chancen dennoch gut stehen. Um diese noch zu erhöhen, hat man sich gleich mit neun anderen Partnerländern zusammengeschlossen, die nun die österreichische Bewerbung aktiv unterstützen. Für das Fontana spricht außerdem die Nähe zu Wiens Stadtzentrum, das in nicht einmal einer halben Stunde zu erreichen ist, ein Faktum, von dem die Mitbewerber nur träumen können.
Davon, dass auch im Golfclub in Oberwaltersdorf längst der Startschuss gefallen ist, konnten sich vor kurzem Mitglieder und Gäste überzeugen, die zur Einweihung des neuen Betriebshofes geladen waren. Im Zuge dessen verriet Neo-Eigentümer Siegfried Wolf auch einiges von seinen Plänen.
„Wir wollen wieder zu den Top 5 in Europa gehören. Der Qualitätsanspruch ist für uns das allerwichtigste“, so Wolf, der zur Erreichung dieses Zieles auch einiges an Geld in die Hand nehmen wird. Nicht nur sämtliche Greens, auch die Fairways und die Bewässerungsanlage werden zum größten Teil völlig erneuert.
Verantwortlich dafür wird Barry Britton sein, der sich schon in den Anfangsjahren des Fontana ob der herausragenden Platzpflege einen guten Namen gemacht hat.
Insgesamt 10 Millionen Euro wird sich die Familie Wolf das „Facelifting“ kosten lassen. Sollte man in wenigen Wochen den Zuschlag für den Ryder Cup erhalten, so wird dieses Budget nochmals um 3 Mio Euro aufgestockt. Zwei Jahre werden die Arbeiten in Anspruch nehmen. Der Platz wird in dieser Zeit dennoch stets zu bespielen sein.

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