Keine Eile mit der Kaserne

Vehement fordert die Bürgerliste seit längerem den Ankauf der Kaserne durch die Stadt. Zugleich werden aber auch die Schulden der Immo-Gesellschaft angeprangert. Für Bürgermeister Kurt Staksa steht indes fest, dass ein Ankauf weder möglich ist, noch Sinn machen würde. 

„Die schwarz-grün-pinke Stadtregierung hat seit dem Memorandum zur Martinek-Kaserne vor eineinhalb Jahren, das übrigens keineswegs verbietet, dass die Stadt als Käuferin des Kasernenareals auftritt, rein gar nichts getan“, kritisiert StR Jowi Trenner, der überzeugt ist, dass ein Ankauf mit Hilfe des Landes machbar wäre.
„Und das wäre wichtig. Denn gerade in Krisenzeiten, wie wir sie heute haben, gilt es zu bedenken, was sonst noch alles mit diesem Areal geschehen könnte. Hier muss in Generationen gedacht werden“, so Trenner.
Ganz anderer Meinung ist Bgm. Kurt Staska, der überzeugt ist, dass die Stadt in jedem Fall am längeren Ast sitzt. „Nachdem wir die Widmung in der Hand haben, kann ein Investor nichts gegen unseren Willen unternehmen. Einen Ankauf würde uns das Land gar nicht genehmigen. Darlehen können nur aufgenommen werden, wenn sie auch finanzierbar sind“, meint Staska, der auch von einem möglichen teilweisen Weiterverkauf des Areals durch die Gemeinde nichts hält. „Natürlich könnten wir die Filetstücke sehr schnell und rentabel an Wohnbauträger weiterverkaufen. Allerdings blieben wir dann auf den denkmalgeschützten Gebäuden sitzen. Deren Erhaltung würde Unsummen verschlingen“, ist der Bürgermeister überzeugt.
„Solange das Areal leer steht, entsteht kein Schaden für Baden. Wir wollen sicher gehen, dass eine künftige Nutzung Vorteile und zusätzliche Einnahmen für die Stadt bringt.“
Laut Staska gäbe es immer wieder Anfragen und auch Verhandlungen, die im Hintergrund geführt werden. Allerdings stünde noch gar nicht fest, ob der Verkauf nach dem Scheitern der ersten Ausschreibung nicht wieder durch die SIVBEG neu ausgeschrieben werden müsste. Fest steht für das Stadtoberhaupt, dass es gar keinen Zeitdruck gäbe. „Mir ist lieber, es dauert länger und wird etwas G‘scheites, als es wird zum Nachteil der Stadt gehudelt.“

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