Netzwerk Unternehmen für Familie

Christine Reisenbauer (links) und GF Karl Grasl waren von Ministerin Sophie Karmasin eingeladen, stellvertretend für Grasl FairPrint an der Auftaktveranstaltung „Unternehmen für Familie“ teilzunehmen. Foto: Stefan Feiner

Im Rahmen eines Betriebsbesuches konnte sich Bundesministerin Sophie Karmasin bei Grasl FairPrint davon überzeugen, dass im Betrieb „Familienfreundlichkeit“ viel mehr als nur ein Schlagwort ist. Das war auch der Grund, warum sie diese Firma unbedingt für ihr Netzwerk gewinnen wollte. 

Vor einigen Wochen war Ministerin Sophie Karmasin bei Grasl FairPrint zu Gast, um, vor allem mit den Mitarbeiterinnen, zu plaudern. Dabei stellte sich heraus, dass in diesem Unternehmen auch ohne gesetzliche Regelungen „Familienfreundlichkeit“ längst gelebt wird. Vor allem die zahlreichen Teil- und Gleitzeitmodelle, sowie die Möglichkeit, Kinder sogar mit zur Arbeit zu nehmen, begeisterten die Ministerin.
Als Karmasin nun ihr neues Netzwerk „Unternehmen für Familien“ ins Leben rief, war Grasl FairPrint eine der ersten Firmen, die sie bat, daran teilzunehmen. „Die Geburtenrate in Österreich liegt mit 1,4 Kindern im internationalen Vergleich im hinteren Drittel. Familien stehen zunehmend unter Druck, immer weniger verlassen sich auf nur ein Familieneinkommen, und die Verpflichtungen in der Arbeitswelt mit mehr Tempo, mehr Flexibilität und Mobilität steigen“, so die Ministerin anlässlich der Vorstellung des Projektes.
„Eine bessere Zukunft mit mehr Kindern in Österreich ist möglich – wenn Familienfreundlichkeit in Gesellschaft und Wirtschaft als entscheidender Faktor anerkannt und gelebt wird. Dazu braucht es den entschlossenen und kreativen Einsatz vieler Partner aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“, so die Ministerin.
„Mit „Unternehmen für Familien“ setzen wir uns gemeinsam für einen gesamtgesellschaftlichen Klimawandel ein – damit Österreich das familienfreundlichste Land Europas wird“, so Bundesministerin Sophie Karmasin.
Für den Geschäftsführer von Grasl FairPrint, Karl Grasl, war es selbstverständlich, die Initiative zu unterstützen. „Leider werden in den Medien meist nur negative Beispiele von Unternehmen und Beruf „gegen“ Familie und Mütter hochgespielt. Aber in der Praxis passiert hier schon so viel Gutes. Es gibt so viele Firmen und Mitarbeiter, die ohne Zwang von Gesetzen ideale Lösungen zum Vorteil aller Beteiligten finden und praktizieren“, so Grasl, der überzeugt ist, dass diese Beispiele vor den Vorhang gehören und vervielfältigt werden müssen
„Wichtig ist es, sich Zeit zu nehmen und den Mitarbeitern gut zuzuhören, um auf ihre völlig individuellen Bedürfnisse und unterschiedlichen Situationen eingehen zu können. Dann finden sich immer Lösungen, die gut für die Mitarbeiter und gut für das Unternehmen sind. Genau das praktizieren wir in unserer täglichen Arbeit. Und viele Führungspositionen sind in unserem Unternehmen mit „Wiedereinsteigerinnen“ perfekt besetzt“, sagt der Unternehmer mit dem Brustton der Überzeugung.
Mit dem Beitritt zum Netzwerk „Unternehmen für Familien“ bekennen sich Unternehmen und Gemeinden dazu, einen aktiven Beitrag für mehr Familienfreundlichkeit im eigenen Verantwortungsbereich zu leisten sowie Vorbild und Ansporn für andere zu sein.

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