Tiefgarage in der Innenstadt

Den sommerlichen Ruhemodus beendeten Bürgermeister Kurt Staska und seine Vize, Helga Krismer, gestern mit einem gehörigen Paukenschlag: Der gesamte Brusattiplatz soll neu entwickelt- und die Fahrzeuge in eine Tiefgarage unter dem Platz verbannt werden.

Das Führungsteam der Stadt beendete die Sommerferien mit einem kräftigen Lebenszeichen. „Jeder spürt, dass in Baden etwas in Bewegung gekommen ist. Mehr Qualität sorgt für mehr Zugkraft. Das gilt sowohl für die Geschäfte in der Innenstadt, als auch für den Grünen Markt“, meinte Kurt Staska einleitend. Für ihn steht fest, dass es höchst an der Zeit ist, den Brusattiplatz wieder jenen Stellenwert zukommen zu lassen, der ihm zusteht. „Rund um den Platz stehen viele architektonische Objekte von Bedeutung“, so Staska.
Die Katze ließ dann Vizebürgermeisterin Helga Krismer endgültig aus dem Sack. Wir wollen gleichzeitig den Platz öffnen und mehr Park-raum schaffen. Es soll vom Gefühl her wieder ein Platz für die Badener werden, der zum Verweilen einlädt. Zur Zeit ist es nicht viel mehr als ein Abstellplatz“, ist Krismer überzeugt.
Sie lädt alle Bürger ein, ihre Ideen und Konzepte zu einer zukünftigen Verwendung des Brusattiplatzes einzubringen. „Die Badener sollen uns sagen, was dieser Platz für sie bedeutet und was ihnen dort fehlt. Um das umzusetzen, denken wir auch über eine Tiefgarage nach.“
Konkret wurde bereits eine eigene E-mail-Adresse (brusattiplatz@baden.gv.at) ins Leben gerufen, auf der Ideen eingebracht werden können. Mitmachen zahlt sich in jedem Fall aus, da die besten Vorschläge mit schönen Geldpreisen dotiert sind. Den Sieger erwarten 3.000 Euro. Über die Umsetzung des Großprojektes, das mit Sicherheit mehrere Millionen Euro verschlingen wird, können Staska und Krismer zur Zeit noch nicht viel sagen, da auch die Planungen für das Budget erst im kommenden Herbst beginnen. Die Zieldefinition ist aber für beide dieselbe: Mehr Parkraum in der Stadt. „Wie sind zwar für zackiges Arbeiten, aber manche Dinge brauchen eben Zeit“, sind sich Krismer und Staska einig.
Als erste Maßnahme sollen für alle Autofahrer nun die obersten Parkdecks der Parkhäuser in der Braitnerstraße und bei der Römertherme kostenlos für drei Stunden zu nützen sein. „Bei der Studie zum Parkplatz Helenenstraße hat sich herausgestellt, dass 75 Prozent aller Nutzer weniger als drei Stunden lang parken. Diese Zeit reicht auch aus, um bequem Einkäufe zu machen oder einen Kaffehausbesuch zu absolvieren“, erläutert der Bürgermeister, der überzeugt ist, dass damit auch der Wirtschaft sehr gedient ist.

Tiefgarage in der Innenstadt
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