Geschafft: Endlich Bundesliga!

Die Bundesliga ruft!

HANDBALL. – Es ist geschafft. Der Vöslauer HC verlor im zweiten Relegationsspiel zwar mit 33:35 gegen Traun, steht mit einem Plus von sechs Toren aber damit in der Handball-Bundesliga. Das neue Ziel nun: sich langfristig im Mittelfeld der zweithöchsten Spielklasse zu etablieren.

SK Traun – Vöslauer HC 35:33 (13:16)
Vöslau: Maier, Etzel, Zamani; Abadir (8), Nikolic (5), Forsthuber (4), Unger(4), Amberger (3), Muck (3), Seidl (2), Schartel (2), Merten (1), Kuhn (1), Schmidt.
„Es war natürlich eine Riesen-Erleichterung“, strahlte Peter Gauss, 2. Obmann des Vöslauer HC. 23 Jahre nach dem letztmaligen Aufstieg in die Bundesliga, als Gauss selbst noch für Vöslau spielte, gelang den Thermalstädtern die Erfüllung des großen Traums: der Einzug in die zweithöchste Spielklasse Österreichs. Angefeuert von rund 100 Schlachtenbummlern (Obmann Walter Friedel: „Eine Auswärtskulisse, wie man sie noch selten bei den Thermalstädtern gesehen hat“), die für ein wahres Heimspiel in Oberösterreich sorgten, ließen die Vöslauer im Rückspiel gegen Traun am Samstag nichts anbrennen und nutzten den 8-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel. Da schmerzte es auch nicht, dass man das Spiel mit 33:35 verlor. „Die Partie war eigentlich nie wirklich in Gefahr. Wir sind zu Beginn rasch mit vier Toren in Führung gegangen und lagen zur Pause schon mit 16:13 voran. Danach haben wir die Partie taktisch klug nach Hause gespielt, und es kamen nochmals alle Spieler zum Einsatz“, berichtet Gauss, der sich vor allem über die starke Leis-tung der gesamten Mannschaft freute. „Man könnte eigentlich gar keinen speziell heraus heben“, so Gauss. In der Schlussphase warfen die Trauner zwar – vergeblich – nochmals alles nach vorne, nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel der Vöslauer jedoch keine Grenzen. Nach der Siegesfeier am Spielfeld ging die Aufstiegsparty weiter im Bus. „Jeder Spieler hielt eine Ansprache. Die Fahrt dauerte statt zwei schlussendlich viereinhalb Stunden“, schmunzelte Gauss, für den nun aber die eigentliche Arbeit beginnt. „Wir sind seit Monaten in Gedanken daran, dass wir aufsteigen, wenngleich wir vom Zeitplan ein Jahr früher dran sind und eigentlich erst nächstes Jahr aufsteigen wollten“. Das Ziel ist klar definiert: den Grundkader halten und sich eventuell an zwei Positionen verstärken. „Wir haben bereits erste Gespräche geführt“, verrät Gauss. Ein Abgang zeichnet sich jedoch bereits ab. Martin Unger wird berufsbedingt im nächsten Jahr nicht mehr spielen können. In der kommenden Saison möchten die Vöslauer nun nicht nur Statisten in der Bundesliga sein, sondern sich im Mittelfeld etablieren und „nichts mit dem Abstieg zu tun haben“.
Einen „ungeheuren Auftrieb“ erwartet sich Gauss nun vor allem auch im Jugendbereich mit der Akademie. „Es herrscht jetzt eine ungeheure Dynamik, und die Kombination mit der Akademie ist natürlich perfekt.  Und auch der Nachwuchs legte am Wochenende nach. Die U11-Burschen wurden in Bregenz Österreichischer Vize-Staatsmeister. Und: Drei Möglichkeiten gibt es noch, Edelmetall nach Bad Vöslau zu holen.     Gams

Geschafft: Endlich Bundesliga!
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