„Jauchzen möcht ich…“ zur Saisoneröffnung

Bgm. Kurt Staska, Erna Koprax, Obfrau des Tourismusvereines Baden und Umgebung, und KS Sebastian Reinthaller.

Dass am 1. Mai in Baden die Sommersaison eröffnet wird, ist nichts Neues. Neu aber ist, dass das kulturelle Programm vom künstlerischen Leiter der Bühne Baden zusammengestellt wird. Am 1. Mai startet die Kurstadt deshalb heuer mit „lebendigem Musiktheater“ in den Frühsommer.

Mit welchem Paukenschlag gehts los?“ – Diese Fragen hat sich Kammersänger Sebastian Reinthaller schon mehrfach gestellt. Mit 1. Mai übernimmt er die künstlerische Leitung der Bühne Baden; und damit genau zu einer Zeit, in der das Stadttheater – und damit seine zukünftige Hauptwirkungsstätte – nicht bespielbar ist. Denn von Anfang April bis Anfang Juni wird das altehrwürdige Haus saniert.
Da trifft es sich doppelt gut, dass sich Erna Koprax, die Obfrau des Tourismusvereins Baden und Umgebung, an den neuen künstlerischen Leiter der Bühne Baden wandte – und zwar konkret mit dem Vorschlag, das künstlerlische Programm zur Saisoneröffnung zusammenzustellen.
Und so werden am 1. Mai Sebastian Reinthaller und die Sopranistin Bibiane Nwobilo, die die Titelpartie in Franz Lehárs „Giuditta“, der ersten Produktion der heurigen Sommersaison, singt, Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges aus dem Musiktheater präsentieren. Moderiert wird dieser Vormittag von der Autorin und Historikerin Marie-Theres Arnbom. Am Flügel spielt Pavel Singer gemeinsam mit dem Salonorchester des Ensemble Neue Streicher unter der Leitung von Holger Groh. Die Besucher erwartet ein nostalgischer und melodienreicher Vormittag, unter anderem mit Werken von H. Berté, F. Lehar, L. Fall, E. Kalmann, O. Straus und J. Strauß. Die festliche Eröffnung findet um 10.30 Uhr im Festsaal des Congress Casino statt.
„Es wird eine interessante Mischung aus Liedern und Duetten sein, teils vom Flügel, teils von Streichern begleitet“, verrät Reinthaller. Als „Rausschmeißer“ wird „Tanzen möcht ich, jauchzen möcht ich“ aus Emmerich Kálmáns „Csárdásfürstin“ zu hören sein. „Nicht nur, weil es eine der ganz großen Operetten ist, sondern auch, weil es meine erste Regiearbeit im Winter 2014 sein wird“, so Reinthaller.
Nach dieser fulminanten Eröffnung – auch das ist eine Besonderheit – wird es einen Empfang mit den Künstlern im Foyer vor dem Festsaal geben, zu dem alle Besucher geladen sind. „Wir werden uns allen Fragen des Publikums stellen und freuen uns schon auf diesen gemeinsamen Ausklang“, meint Reinthaller lächelnd.

„Jauchzen möcht ich…“ zur Saisoneröffnung
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