Otto Brusatti: Ein „unbequemer Medienstar“

Bgm. Kurt Staska mit dem frisch gebackenen Kulturpreisträger der Stadt Baden, Otto Brusatti. © Kranzl

Er ist Autor, Regisseur, Kunst- und Kulturkritiker, Weltreisender und noch viel mehr und beschreibt sich selbst als „schwierig, hypertroph, ängstlich, gewaltig seelenvoll, frech, verstört und verstörend zugleich und bewusst sich selbst ausreizend“: Der neue Kulturpreisträger der Stadt Baden, Otto Brusatti.

Mehr als 45 Bücher hat er geschrieben, Gedichte genauso wie Romane, Theaterstücke und Drehbücher. Er lehrte 10 Jahre lang Ästhetik und noch immer Kultur und Medien sowie Musik, organisiert Kongresse, hat als „unbequemer Medienstar“ auch die Badener Kulturszene gehörig durcheinander gewirbelt, vertritt die Musikstadt Wien in der ganzen Welt, und doch hat ihn „Baden mehr geprägt als er vielleicht selber manchmal ahnt“, wie Bgm. Kurt Staska lächelnd in seiner Laudatio meinte: Am Dienstag wurde Otto Brusatti der Kulturpreis der Stadt Baden verliehen.
„Mit ihm lässt es sich wunderbar diskutieren, über Philosophie, die Dummheit der Menschen und die Herrlichkeit der Kunst“, meinte Staska in seiner Ansprache, und lobte zugleich Brusattis unermüdliches und kritisches Engagement in Sachen Kunst und Kultur.
Brusatti selbst, der in Zell am See geboren wurde, dennoch „in und mit Baden“ aufgewachsen ist, nutzte seine Rede anlässlich der Kulturpreisverleihung, um kundzutun, was er „an Baden mag und was er an Baden nicht so mag“ und zeichnete dabei ein feines, oft unerwartetes Bild der Kurstadt: Es ist die Stadt mit den meisten Mistkübeln, den Taxlern, die sich am schlechtesten auskennen, aber auch ein „Spiegel der Kultur Österreichs“.
Brusatti, der mittlerweile „erfreulich oft“, wie Staska meinte, in der Mariengasse residiert, wird auch in Zukunft die Kulturszene in Baden durcheinander wirbeln, so viel steht fest: Nicht nur, aber auch bei seinen Veranstaltungen „Kunst in der Mariengasse“,

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