AMS setzt auch aufs Internet

Erst vor zwei Wochen haben wir über die Problematik älterer Arbeitssuchenden berichtet. Nun liegen aktuelle Zahlen vor, die durchaus Anlass zu Hoffnung geben. Viele Angebote des AMS können mittlerweile auch online genutzt werden. Arbeitssuchende sparen damit viel Zeit. 

Mit Ende November waren am AMS-Baden 5.198 Personen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Zunahme um 4,5% (224 Personen). Die Zahl der arbeitsuchenden Männer ist um rund ein Drittel höher als jene der Frauen. 624 sind Jugendliche unter 24 Jahren. 1.615 Personen sind über 50 Jahre alt (+15,7%).
Im Gegensatz dazu sind zur Zeit 4.465 offene Stellen zu besetzen. Das sind um 430 mehr als noch im Vorjahr.
„Insgesamt konnten wir heuer 6.366 Arbeitssuchende vermitteln. 1.557 von ihnen waren älter als 50 Jahre“, möchte die Leiterin des AMS Baden, Claudia Schweiger auch den Älteren Hoffnung machen. Sie verweist auch auf das eAMS-Konto mit dessen Hilfe Jobsuchende und Unternehmen zentrale Dienstleis-tungen des Arbeitsmarktservice per Selbstbedienung im Internet nutzen können.
Zum Beispiel per Mausklick einen neuen Arbeitsplatz bzw. passende Bewerber finden oder Arbeitslosenversicherungsleistungen abwickeln. 1.700 jobsuchende Personen und rund 70 Unternehmen waren im November 2013 mit dem AMS Baden über das eAMS-Konto in Kontakt. „Arbeitsuchende mit Internetzugang sparen sich damit manchen Weg in die Geschäftsstelle. Und Unternehmen können so bequem rund um die Uhr AMS-Services nutzen“, erklärt AMS Leiterin Schweiger.
Mit dem online Service bietet das AMS einen zusätzlichen Kontaktweg, damit auch außerhalb von Öffnungszeiten Dienstleistungen genutzt werden können. „Selbstverständlich stehen unsere Berater in den Geschäftsstellen für persönliche Gespräche weiterhin zur Verfügung. Viele Anliegen werden auch telefonisch über unsere ServiceLine betreut“, stellt Schweiger klar. Darüber hinaus stellt eine Nachrichtenfunktion im integrierten eJob Room die Kommunikation zwischen Arbeitsuchenden und Unternehmen sicher.
Bisher war es notwendig, Arbeitslosengeld persönlich in der AMS-Geschäftsstelle zu beantragen. „Nun ist es zum Beispiel möglich, dass Saisonarbeitslose, die eine Wiedereinstellzusage haben und nur kurze Zeit arbeitslos sind, gar nicht mehr persönlich ins AMS kommen müssen. So kann zum Beispiel eine Kundin, die Ende März ihren Job als Schilehrerin in Annaberg beendet und im Juni als Sportanimateurin in Bad Walterdorf beginnt, ihr Arbeitslosengeld bequem via Internet von zu Hause aus beantragen. Oder ein Bauarbeiter, der aufgrund der Witterung beispielsweise im Dezember gekündigt wird und im April seinen Job wieder aufnimmt, spart sich den Weg in die AMS-Geschäftsstelle, weil er die Versicherungsleistung übers Internet beantragt“, so Schweiger.
Ziel sei auch, dass sich Arbeitssuchende künftig verstärkt schon während der Kündigungsfrist beim AMS online melden, damit rasch mit der Jobsuche begonnen werden könne. „Im Idealfall kann damit Arbeitslosigkeit überhaupt verhindert werden“, so Claudia Schweiger.
Der persönliche Zugang zum Konto ist entweder mittels Registrierung über FinanzOnline möglich oder auch bei den AMS-Geschäftsstellen erhältlich. Mit dem eAMS-Konto haben Job- und auch Personalsuchende raschen Zugang zu freien Jobs bzw. Bewerber im AMS-Jobroom und können AMS-Online-Services bequem und zeitunabhängig nutzen.

AMS setzt auch aufs Internet
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