Am Weg zur Energieautarkie

Leobersdorf blickt in eine sonnige Zukunft. Umweltaussschuss.Obmann Dieter Kornfeld und Bürgermeister Andreas Ramharter inspizieren eine der neuen Photovoltaik-Anlagen. (c) z.V.g.

LEOBERSDORF. – Leobersdorf ist am Weg zur Energieautarkie. Noch vor Ende des Jahres soll mit der Kraft der Sonne Strom für 130 Haushalte produziert werden, in naher Zukunft ein Viertel des privaten Stromverbrauchs durch Photovoltaik abgedeckt werden.

Mit dem Konzept „Neue Energie für Leobersdorf“ wurden 2011 die Weichen für eine möglichst langfristige Energieautarkie der Marktgemeinde gesetzt. Noch vor Ende des Jahres wird nun der Ausbau der Solarenergie massiv vorangetrieben werden und soll im Frühjahr seine Fortsetzung finden. Mit einer Gesamtleistung von 440 Kilowatt befinden sich Solaranlagen u.a. auf den Dächern der Neuen Mittelschule, der Musikschule, dem Altstoffsammelzentrum, dem Sicherheitszentrum, auf Flachdächern der Gemeindewohnbauten in der Enzesfelderstraße und der Joseph-Haydngasse sowie der Seniorenresidenz Leovital. Mit einer Gesamtfläche von der Größe eines halben Fußballfeldes sollen damit künftig 130 Leobersdorfer Haushalte mit Strom versorgt werden. Darüber hinaus werden auch das Erlebnisfreibad und die Wellness-oase künftig mit Sonnenenergie versorgt werden. Bis April 2014 sollen solare Stromerzeuger für weitere 70 Haushalte fertiggestellt sein. Mit den damit errichteten Anlagen kann ab dann bereits fast jedes zehnte Privathaus (von Land und Gemeinde gibt es Förderungen für Privathaushalte) in Leobersdorf mit Sonnenenergie versorgt werden. Mit dem Zehntel möchte man sich in Leobersdorf aber bei weitem noch nicht zufrieden geben. „Nach Realisierung aller Projekte sollen mit Sonnenkraft ein Viertel des privaten Stromverbrauchs und zehn Prozent des Gesamt-Strombedarfs von Leobersdorf abgedeckt werden. Das bedeutet eine jährliche CO2-Einsparung von 428 Tonnen, was dem Jahresausstoß von rund 200 Pkw entspricht“, rechnet Bürgermeister Andreas Ramharter die weiteren Pläne der Gemeinde und ihr Potential vor. Das ganz große Ziel: Völlige Energieautarkie bis zum Jahr 2020. Am effektivsten dafür wäre  natürlich Windkraft, was aufgrund der Bebauungspläne aber nicht möglich ist. „Sollte im Triestingtal aber ein Windrad errichtet werden, würden wir uns als Gemeinde sofort daran beteiligen“, meint Ramharter.

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