Pater Fabian: Stift Melk übernimmt Anwaltskosten

TRAISKIRCHEN. – In der Vorwoche rechnete Pater Fabian Vordermayer in einem großen Interview mit dem Stift Melk ab und sprach über die Geschehnisse der letzten Jahre, die zu seiner Anklage führten. Nun scheint zumindest der Streit um die Übernahme der Anwaltskosten aus der Welt geschafft zu sein.

Das Verhalten des Stifts Melk, allen voran Abt Georgs und des Pressesprechers Pater Jeremia Eisenbauer, war eines der Hauptthemen beim Interview mit Pater Fabian Vordermayer in der Vorwoche, im Rahmen dessen er erstmals über sämtliche Vorkommnisse der letzten Jahre und die Hintergründe seiner Anklage sprach. „Die Unehrlichkeit zeigt sich auch darin, dass er (Abt Georg Wilfinger, Anm.) und sein Pressesprecher Pater Jeremia immer in der Öffentlichkeit behaupten: ‚Natürlich werden die Anwaltskosten von Pater Fabian von uns übernommen.‘“, meinte Pater Fabian im Interview. „Um diese Anwaltskosten musste ich entgegen diesen Versprechungen lange kämpfen, und ein Teil ist noch immer nicht bezahlt.“ Pater Fabian hatte daraufhin angekündigt, die Übernahme der Anwaltskosten gerichtlich einzuklagen – doch mittlerweile zeichnet sich eine neue Entwicklung in der Causa ab. „Abt Georg hat am Montagabend eine Mail an mich bzw. an meinen Anwalt Michael Dohr geschrieben und sich dazu bereit erklärt, den bestehenden Exklaustrationsvertrag, der mein Verhältnis mit dem Stift Melk regelt, dahingehend zu ergänzen, dass er die Anwaltskosten bis zum Schluss der ersten Instanz übernimmt“ bestätigt Pater Fabian. „Wir prüfen diese Zusage derzeit noch.“

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