Alte Villen besser schützen

Schon jetzt ist der Erhalt historischer Villen durch die Schutzzonenbestimmungen besonders abgesichert. Im Bereich der Marchetstraße möchte man nun aber ganz auf Nummer sicher gehen. Dazu müssen die Baufluchtlinien verlegt- und der Bebauungsplan abgeändert werden. Die Pläne liegen zur Einsicht auf.

„Charakteristisch für die zahlreich vorhandenen historischen, zumeist freistehenden Villen, sind überdurchschnittlich große und tiefe Grundstücke sowie die Anordnung verschiedenartiger Nebengebäude wie Gartenhäuschen, Saletteln, Glashäuser, Stallungen, Wirtschaftsgebäude bzw. Portier- und Gärtnerhäuschen, welche zum Teil noch erhalten sind“, so weit die Einleitung zu den Abänderungsplänen. Durch die derzeitige Regelung wäre nicht gewährleistet, dass die Vorgärten entsprechend geschützt wären. Bereits im Vorjahr wurde deswegen eine Bausperre erlassen. Nun sind die neuen Richtlinien ausgearbeitet und liegen noch bis 26. August zur Einsicht am Badener Bauamt (Rathaus, 2. Stock), auf.
Eine weitere Änderung soll es im Stadtteil Leesdorf, im Bereich Germergasse, Neumistergasse, Flamminggasse geben. Auch dort sollen die Baufluchtlinien verschoben werden, um Neubauten zu verhindern. Als Gründe werden die langfris-tige Sicherung bestehender Grünräume und die Wahrung des Gartenstadtcharakters von Baden genannt.

Alte Villen besser schützen
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