„Enttäuschung war sehr groß“

(c) FIVB

BEACHVOLLEYBALL. – Bei der U21-WM in Umag konnten die Leobersdorfer Beachvolleyball-Schwestern Tessa und Naty Strauss die Turnierfavoriten zwar fast an den Rand einer Niederlage bringen, mussten sich aber in der ersten k.o.-Runde verabschieden.

„Die Enttäuschung war sehr groß, aber wir freuen uns, viel Erfahrungen gesammelt zu haben“, war die erste Reaktion der beiden 17-jährigen Leobersdorferinnen nach dem vorzeitigen Ausscheiden bei der U21-WM im kroatischen Umag. Nachdem sich die Schwestern in der Gruppenphase den deutschen Turnier-Favoriten Krebs-Wlk nach tollem Spiel nur knapp in drei Sätzen (21:12, 17:21, 12:15) geschlagen geben mussten („den zweiten und dritten Satz mussten wir leider ganz knapp abgeben“),  lief es in der 1. k.o.-Runde gegen die Spanierinnen Soria-Brun mit 0:2 (17:21, 18:21) nicht mehr nach Wunsch. „Leider konnten wir unser hohes Niveau vom Spiel gegen die Deutschen nicht beibehalten. Jetzt heißt es Kopf hoch und wieder fit werden für die U19 WM “, geben sich die Leobersdorferinnen selbstkritisch. Ansonsten können die „Straussis“ mit den Leistungen in Kroatien durchaus zufrieden sein. Nach der erfolgreichen Qualifikation besiegten sie in der Gruppenphase die besser gesetzten Teams aus Trinidad und Venezuela klar mit 2:0 und stellten ihr großes Talent unter Beweis.
Die WM dienten den Schwestern, die amtierende U18- und U20-Staatsmeisterinnen sind, vor allem als Vorbereitung für das ganz große Saisonziel: die U19-WM, die am 11. Juli in Porto (Portugal) beginnt. Im Vorjahr konnten die Strauss-Schwestern in Zypern bis ins Viertelfinale vorstoßen und wurden am Ende sensationell WM-Fünfte.

„Enttäuschung war sehr groß“
0 votes, 0.00 avg (0% score)

Auf Mobile-Version umschalten