Team Stronach setzt auch auf bereits verstorbene Wähler

In der Vorwoche richtete sich Frank Stronach mittels Schreiben und Fragebogen direkt an ausgesuchte, potentielle Wähler. Dass man der Qualität des Adressmaterials dabei weniger Beachtung geschenkt hat, zeigt sich daran, dass auch längst Verstorbene eingeladen wurden, Stronach zu wählen. 

„Der Herr Stronach muss einen sehr guten Kontakt zum lieben Gott pflegen, wenn er zu solchen Adressen kommt“, meint eine Badener Witwe, die ihren Mann bereits vor sieben Jahren durch eine schwere Krankheit verloren hat. In der Vorwoche wurden vom Team Stronach tausende Briefe und Fragebögen an ausgewählte Adressen verschickt.  Parteigründer Stronach wendet sich darin in sehr persönlichen Worten an die Adressaten. Mehrmals wird der Angeschriebene auch mit Namen angesprochen, ein Umstand, den die Witwe als besonders befremdlich empfindet. Um dem Verstorbenen die Arbeit zu erleichtern, wurde für ihn sogar ein eigener Link auf der Homepage www.sag-es-frank.at, angelegt. Ein Fragebogen, ebenfalls mit Namen des Adressaten versehen, komplettierte die makabere Aussendung. Woher die Daten stammen, die herangezogen wurden, konnte im Zuge unserer Recherche nicht geklärt werden. Trotz mehrmaliger Anrufe zu unterschiedlichen Tageszeiten, war die Pressestelle des Team Stronach nie besetzt.

Team Stronach setzt auch auf bereits verstorbene Wähler
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