Im Bezirk Baden wohnt es sich im NÖ-Vergleich teuer

Der RE/MAX-ImmoSpiegel des ersten Halbjahres 2012 liegt seit kurzem vor und bietet auch einen Überblick über die Preise für Wohnungen, Grundstücke und Einfamilienhäuser im Bezirk. Grundsätzlich ist Wohnen im Bezirk Baden billiger als im österreichischen, aber teuerer als im niederösterreichischen Durchschnitt.

Im ersten Halbjahr 2012 haben in Österreich Grundstücke, Häuser und Wohnungen im Wert von knapp 8 Milliarden Euro die Besitzer gewechselt – ein Rückgang des Handelsvolumens um minus 2,4% zum Vergleichszeitraum 2011. In Niederösterreich sind insgesamt 9.655 Immobilien mit einem Gesamtwert von rund 1,2 Milliarden Euro verkauft worden. Auf den Bezirk Baden entfielen davon 727 Immobilien im Gesamtwert von 132.346.946 Euro. 230 Objekte der 727 Immobilien waren Eigentumswohnungen, die durchschnittlich 129.675 Euro kosteten, das entspricht einem Quadratmeterpreis von 1.983 Euro. Damit wohnt es sich im Bezirk Baden billiger als im österreichweiten Durchschnitt, wo der Preis für einen Quadratmeter Eigentumswohnung bei 2.178 Euro liegt, allerdings teurer als im niederösterreichischen Durchschnitt. Da liegen die Preise für Eigentumswohnungen nämlich mit durchschnittlich1.362 Euro deutlich unter denen des Bezirks Baden. „Der konkrete Preis ist natürlich abhängig von der Lage, vom Zustand und von einigen anderen Faktoren“, so Andreas Hornyik vom Büro RE/MAX Welcome in Baden. „Aber wir wissen aufgrund unserer flächendeckenden Daten, dass die Hälfte aller Quadratmeterpreise im Bezirk Baden zwischen 1.298 und 2.716 Euro liegt.“ Nicht nur bei den Eigentumswohnungen, sondern auch bei den Einfamilienhäusern liegen die Preise in Baden deutlich über dem niederösterreichischen Durchschnitt: Während ein Haus in Niederösterreich durchschnittlich 144.229 Euro kostet, ist der Traum vom Eigenheim im Bezirk Baden 207.896 Euro deutlich teurer. Dasselbe Bild zeigt sich auch bei den Grundstückspreisen: 96 Euro kostet ein Quadratmeter im Bezirk Baden, 41 Euro im niederösterreichischen Durchschnitt. Insgesamt zeigen sich die Experten zufrieden mit der Entwicklung des Immobilienmarktes in Österreich. „Der Markt zeigt vernünftige Tendenzen der Konsolidierung. Nach 2 Jahren auf Vollgas kommt er wieder zurück zu den üblichen moderaten und sicheren Wachstumsraten“ , erklärt
Bernhard Reikersdorfer von RE/MAX Austria den bundesweiten Trend. „Das ist ein gutes Zeichen der Sicherheit und der Beweis dafür, dass sich in Österreich aus mehreren Gründen keine Immobilienblase bilden kann.“

 

Im Bezirk Baden wohnt es sich im NÖ-Vergleich teuer
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