Thermenhalle neu verpachtet, Kursalon ausgeschrieben

BAD VÖSLAU. – Einige Neuerungen gibt es bei jenen Gastronomiebetrieben, die sich im Eigentum der Stadtgemeinde befinden: In der Thermenhalle wird demnächst ein italienisches Restaurant eröffnen, und auch der Kursalon wurde zur Neuverpachtung ausgeschrieben – allerdings zu völlig anderen Konditionen als bisher.

Mit 1. September öffnet in der Bad Vöslauer Thermenhalle ein völlig neuartiges italienisches Spezialitätenrestaurant seine Pforten. „Wir haben uns nach drei Jahren vom bisherigen Pächter getrennt und die Thermenhalle neu ausgeschrieben“, so Bgm. Christoph Prinz. „Und wir freuen uns, dass wir relativ rasch einen neuen Pächter finden konnten, der ein in Bad Vöslau bisher noch nie dagewesenes italienisches Spezialitätenrestaurant eröffnen wird, in dem auch Fisch angeboten werden wird.“ Nähere Details möchte Prinz zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Der neue Pächter der Thermenhalle verfügt allerdings bereits über einschlägige Erfahrung in der Gastronomie und hat schon etliche Jahre lang in Wien ein italienisches Restaurant betrieben. Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Kursalon. Hier wurde der Vertrag mit dem langjährigen Pächter aus verschiedenen Gründen gekündigt und neu ausgeschrieben – allerdings unter völlig neuen Voraussetzungen für den zukünftigen Pächter. Zum Hintergrund: Bisher stand der Kursalon sehr stark unter der Hoheit der Stadtgemeinde. Verpachtet wurden das Restaurant und die Küche, für das Management der Veranstaltungsräumlichkeiten war aber dennoch die Gemeinde zuständig. In Zukunft soll sich das ändern: Erstmals wird der ganze Kursalon in eine Hand gegeben. Die Ausschreibung läuft noch bis 30. August, erste Projekte wurden bereits eingereicht. „Es gibt einige Interessenten, auch einige aus Bad Vöslau“, so Bgm. Prinz. Bis Ende Oktober soll der Prozess der Neuvergabe abgeschlossen sein. Unklar ist dagegen, was mit der Trafik in der Gainfarner Hauptstraße geschehen soll – ebenfalls ein Gebäude, das sich im Besitz der Stadtgemeinde befindet. Die Betreuerin der Trafik hat den Betrieb 15 Jahre lang erfolgreich geleitet, geht aber jetzt in Pension. „Jetzt hat die Monopolverwaltung entschieden, dass sie kein Interesse daran hat, die Gainfarner Trafik weiterzubetreuen und von sich aus nicht in die Weitervergabe gehen will“, so Prinz. „Uns liegt aber natürlich daran, dass der Betrieb nicht einfach so geschlossen wird.“ Seitens der Stadtgemeinde wird nun eine kombinierte Nutzung angedacht, die den Betrieb auch für zukünftige Nutzer interessant machen könnte. „Denkbar wäre zum Beispiel ein Projekt, bei dem die Trafik mit einem Kaffeehaus kombiniert wird. Die Monopolverwaltung hat uns zugesichert, in einem solchen Fall die Lizenz aufrecht zu lassen. Die Projektidee inklusive Neuvermietung muss aber von uns kommen“, so Prinz. „Die bisherige Betreuerin hat auch von sich aus angeboten, die neuen Mieter in der ersten Zeit zu unterstützen. Wenn es also Interessenten für den Betrieb gibt, würden wir uns sehr freuen, wenn diese sich bei der Stadtgemeinde melden.“

N. Kranzl

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