Pläne für die Neugestaltung des Josefsplatzes kamen gut an

Der Andrang zum „Bürgerabend“, der die Umgestaltung des Josefsplatzes zum Inhalt hatte, war unerwartet groß. Es mussten sogar zusätzliche Sessel aufgestellt werden. Der Tenor war prinzipiell positiv. Foto: RaDi

Am Mittwoch der Vorwoche wurden im Theater am Steg die Gestaltungspläne für den Josefsplatz präsentiert. Das Interesse war groß und die Vorschläge fanden bis auf eine dominante Einfassung in Form einer Mauer Gefallen. Im Laufe der Diskussion hat sich aber schnell gezeigt, dass viele der Anwesenden gerne auch über ein Verkehrskonzept für den Platz sprechen würden.

Sträucher werden entfernt, eine neue WC-Anlage wird errichtet, der Ölzant Brunnen wird auf den Vorplatz des Bahnhofes verlegt und der Mühlbach, der unter dem Josefsplatz verläuft, soll sichtbar gemacht werden. Das sind im Wesentlichen die Hauptpunkte, die den interessierten Bürgern im Theater am Steg vorgestellt wurden. Der Planung waren bereits in den Jahren 2007 bis 2009 umfangreiche Studien der TU Wien vorausgegangen. Die Bedürfnisse der unterschiedlichen Benutzergruppen wurden analysiert und sind in die Planung eingeflossen. Damit beauftragt wurde dasselbe Architektenteam, das bereits für das Rainer Museum verantwortlich zeichnete. Die Planer legten Wert darauf, den Platz zu „entrümpeln“, Sträucher und „Angstzonen“ zu entfernen und natürliche Lichtverhältnisse zu schaffen. Als besonderes Highlight soll der Mühlbach freigelegt werden und von einer Seite bis zum Wasser zugänglich sein. Auf die Kritik an der Mauer als Einfassung wurde prompt reagiert. An einer anderen Lösung wird bereits geplant. Die Gesamtkosten für beide „Platzhälften werden rund 1 Mio Euro betragen, wobei eine Neu-Pflasterung nicht vorgesehen ist.
Bei der abschließenden Diskussion wurde vehement der Ruf nach einem geänderten Verkehrskonzept für den Josefsplatz laut. Bürgermeister Kurt Staska versicherte, sich dessen anzunehmen. „Wir sehen, dass das ein zentrales Thema ist und werden auch da eine Projektstudie in Auftrag geben“, so Staska.                              RaDi

 

Pläne für die Neugestaltung des Josefsplatzes kamen gut an
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