Julian le Play & Mr. Spielberg – eine Badener Erfolgsgeschichte

Lukas Hillebrand, Julian le Play, Romy Reis und Alex Pohn dürfen auf den Erfolg von „Mr. Spielberg“ stolz sein. © K. Sunk

Mit „Mr. Spielberg“ schaffte der junge österreichische Sänger Julian le Play seinen großen Durchbruch. Mittlerweile hat er es mit dem Song sogar auf Platz 4 der Hörercharts geschafft. Doch die wenigsten wissen wohl, dass für den Erfolg des 20-Jährigen vor allem eine Badenerin verantwortlich ist.

 

Musik war schon immer ihr Steckenpferd. Die Badenerin Romy Reis spielte nicht nur jahrelang selber Gitarre bei Musiklehrer Oswin Schneider, den sie heute als wichtigen Musikbegleiter sieht, sondern verfolgte als ehemalige Jugend-Redakteurin bei der Badener Zeitung auch stets lokale Nachwuchsmusiker. Dabei stellte sie schnell fest, dass viele junge österreichische Musiker ob der wenigen Chancen, im Musikmarkt Fuß zu fassen, frustriert sind. Aus diesem Grund gründete sie 2010 gemeinsam mit dem Produzenten Lukas Hillebrand und ihrem heutigen Co-Produzenten Alex Pohn „GRIDmusic“. „Unsere Grundidee war, den Musikern ein Gesamtkonzept zu bieten und ihnen alles abzunehmen. Wir sind Label, Management, Verlag und Produktion in einem“, erklärt Reis.
Obwohl das Unternehmen noch relativ jung ist, landeten Romy Reis und ihre Kollegen gleich bei ihrem ersten „Projekt“ einen Glücksgriff. „Anfang 2011 hat Julian bei uns angefragt. Seit damals arbeiten wir an seinen Songs und seinem Album“. Die Arbeit hat sich bezahlt gemacht. Mit seinem ersten Song „Mr. Spielberg“ ist Julian le Play derzeit auf den wichtigsten österreichischen Musiksendern wie Ö3, Kronehit, Hit Fm und sogar in Luxemburg und Südtirol zu hören.
Vielen ist der erst 20-jährige Musiker sicherlich unter seinem bürgerlichen Namen Julian Heidrich und durch seine Teilnahme bei der ORF-Show „Helden von morgen“ ein Begriff. Doch diese Zeit liegt hinter ihm und mit le Play hat der Politikwissenschaftsstudent nicht nur einen wohlklingenden Künstlernamen, angelehnt an den Soziologen Fréderic le Play, angenommen, sondern auch sein Lebensmotto gefunden. „Le Play ist einfach eine Lebenseinstellung. Nimm das Leben nicht so ernst, sondern als Spiel“, erklärt der Musiker.
Nach der erste Single ist nun auch das Album unterwegs und soll im Herbst erscheinen. „Ich habe auf dem Album musikalisch viel ausprobiert. Von einer Ballade bis zu einer Dance-Nummer ist alles dabei. Textlich bleibe ich jedoch bei Deutsch, weil ich mich so einfach besser ausdrücken kann“, erklärt Julian le Play. Fans des Musikers dürfen auf jeden Fall gespannt sein. Und mit einer Badener Managerin stehen die Chancen nicht schlecht, dass es vielleicht irgendwann auch ein Konzert in der Kurstadt gibt.
Mehr Infos zu GRIDmusic unter www.gridmusic.at.

K. Sunk

Julian le Play & Mr. Spielberg – eine Badener Erfolgsgeschichte
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