Doppler/Horst sorgen für ersten österr. Herren-Sieg in Baden

Die strahlenden Sieger Clemens Doppler und Alexander Horst. (c)  Rainer Mirau

BEACHVOLLEYBALL. – In einem überlegenen Finalspiel beim „CEV Baden Satellite presented by Sport.Land.NÖ und Autohaus Bierbaum“ am Sonntag setzte sich Österreichs Nr. 1 Beachvolleyball-Herrenteam gegen die Griechen Georgios Kotsilianos und Nikos Zoupanis klar mit 21:14 und 21:13 durch und holte den Sieg. Den ersten Herren-Sieg in der Geschichte des CEV in Baden. Weniger gut lief es bei den Damen. Niederösterreichs Hoffnung auf den Sieg, die Schwaiger-Sisters, flogen bereits im Viertelfinale raus.

Viel klarer kann ein Turniersieg nicht ausfallen. Ohne einen einzigen Satz abzugeben, holten sich Clemens Doppler und Alexander Horst den Sieg beim CEV Baden Satellite am Sonntag. Eine Dominanz, die auch im Finale gegen die beiden Griechen Georgios Kotsilianos und Nikos Zoupanis, die im Halbfinale die weiteren heimischen Favoriten Huber-Seidl eliminiert hatte, augenscheinlich wurde. „Dieser Sieg ist super schön für uns und für mich ganz besonders, weil heute zum ersten Mal meine kleine Tochter zusieht“, rührte der strahlende Sieger Alex Horst nach dem Sieg das Publikum, das das Strandbad an allen Turniertagen (insgesamt zählten die Veranstalter  15.000 Fans am Turnierwochenende) zum Berst-en brachte. Besonders am Finaltag der Herren wurde den Zusehern einiges geboten. Bereits vor dem rot-weiß-roten Finaltriumph wartete das rein österreichische Spiel um Platz drei, das die Titelmitfavoriten Xandi Huber und Robin Seidl  mit 2:1 gegen die Landsleute Tommy Kunert und Lorenz Petutschnig gewinnen konnten und sich damit Bronze sicherten. Erfolge, mit denen man fast eher bei den Damen gerechnet hätte. Sara Montagnolli und Babsi Hansel, die Siegerinnen von 2010, mussten sich bereits im Viertelfinale nach einer Verletzung Montagnollis vorzeitig verabschieden. Auch für die Schwaiger-Sisters wurde es heuer nichts mit dem erhofften Sieg. Bereits im Viertelfinale war für sie gegen die späteren Bronze-Medaillengewinnerinnen  Nyström/Nyström (FIN) Endstation. „Wir sind schon ziemlich enttäuscht und haben am Schluss einfach zu viele Fehler gemacht“, weiß eine sichtlich geknickte Steffi Schwaiger nach dem Spiel, dass mehr möglich gewesen wäre. Der Sieg bei den Damen ging schließlich an die Schweiz. Forrer/ Vergé-Dépré siegten im Finale mit 2:1 gegen die Tschechinnen Dobovcova/Neslarcova und holten sich damit Gold bei den Damen.

 

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