Auffällige Bodenmarkierungen sollen 30er-Zone verdeutlichen

Neue Bodenmarkierungen sollen bei der Geschwindigkeitsreduktion helfen © Kranzl

BAD VÖSLAU. – Um die Autolenker verstärkt auf die 30 km/h-Zone im Bad Vöslauer Zentrum aufmerksam zu machen, sollen noch vor den Sommerferien entsprechende Bodenmarkierungen angebracht werden – so lautet die Empfehlung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, das seitens der Stadtgemeinde mit der Ausarbeitung von möglichen Vorschlägen beauftragt wurde.

„Uns geht es darum, den Autofahrern deutlich zu signalisieren, dass unser Zentrum eine Zone mit 30 km/h-Beschränkung ist“, so Verkehrsstadtrat Vizebgm. Alfred Kainz. „Deshalb werden wir nicht nur die bereits existierenden Bodenmarkierungen erneuern, sondern auch neue anbringen – vor allem an den Orts- bzw. Zent-rumseinfahrten.“ Der Vorschlag, die 30er-Zone vor allem anhand der Bodenmarkierungen zu verdeutlichen, stammt vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), das seitens der Stadtgemeinde mit der Erarbeitung entsprechender Maßnahmen beauftragt wurde. Für den gesamten, etwa 500 m langen Abschnitt zwischen dem Schlossplatz und der Schlumbergerstraße empfiehlt das Kuratorium unterschiedliche Maßnahmen. So sollen zum Beispiel die 30er-Piktogramme noch öfter markiert und die bestehenden  30er-Markierungen erneuert werden. Außerdem, so meinen die Experten, sei es sinnvoll, die Parkstreifen auf mindestens 2 Meter zu verbreitern, und zwar  zu Lasten der Kernfahrbahn, also mit Versetzen des gegebenenfalls daneben liegenden Mehrzweckstreifens. Sämtliche  Mehrzweckstreifen sollen durchgehend rot eingefärbt werden. Außerdem sollen unmittelbar vor den Schutzwegen sowie vor der Querungsstelle beim Kurzentrum Bremsmarkierungen angebracht werden. Auf Mittelmarkierungen bzw. Leitlinien soll innerhalb der 30er-Zone grundsätzlich verzichtet werden. Spezielle Maßnahmen hat das KfV für den Kreuzungsbereich der Badener Straße mit der Bahnstraße ausgearbeitet. Hier soll etwa der Linksabbiegestreifen in die Bahnstraße durch eine Mittelinsel ersetzt werden, die bei abgeschalteter Ampel als Querungshilfe für Fußgänger dienen soll. „Da wir im Juni immer unsere Bodenmarkierungen erneuern, werden wir die Gelegenheit heuer nutzen, die Vorschläge des Kuratoriums so schnell wie möglich  umzusetzen“, so Kainz.

Auffällige Bodenmarkierungen sollen 30er-Zone verdeutlichen
1 votes, 5.00 avg (87% score)

Auf Mobile-Version umschalten