Die beliebte Vielfachsieger- Wette war diesmal leicht zu erraten, es siegten bis auf Primus ST (Johannes Schneiberg) im Amateurbewerb eigentlich nur die Favoriten. Auch im internationalen Hauptbewerb war es so: Hier kam Don Kingswood (Gregor Krenmayr) zum erwarteten Erfolg, doch musste der Ex- Deutsche im Finish noch aufgemuntert werden, um Außenseiter Superman As mit Carsten Milek im Sulky auf Distanz zu halten. Milek baute wiederum im Winter-Cup seine Führung aus. Zunächst gewann er mit Dale Lobell K nach sehenswerter Aufholjagd die dritte Teilprüfung, ehe er zum Abschluss des Renntages mit dem im Badener Besitz stehenden Equi Lane Fünfter wurde und somit sein Punktekontingent auf 26 Punkte erhöhte. Der Auftakt des Nachmittags gehörte eindeutig Erich Handlos: Der Badener siegte zunächst Start- Ziel mit Zoogins Melody. Ein Rennen später profitierte er von den vielen Fehlern der Konkurrenz und war mit Angelique SR zur Stelle. Als besonderes Service konnten die Besucher via Bahnfernsehen die 91. Auflage des Prix d´Amerique aus Paris-Vincennes mit verfolgen. Und wie schon im Vorjahr hieß auch heuer das Siegergespann Ready Cash und Franck Nivard. Der routinierte Fahrer griff erst auf der Zielgeraden an und setzte sich klar durch. Für Nivard war es der dritte Sieg im „Amerique". „Es ist sehr emotional für mich, zum zweiten Mal mit Ready Cash zu gewinnen", sagte Nivard. „Es ist ein außergewöhnliches Pferd. Wenn er einmal auf Kurs ist, ist er unbesiegbar." Das prestigeträchtigste Trabrennen der Welt wird seit 1920 jeweils am letzten Jänner- Sonntag auf der Rennbahn in Vincennes vor dem Stadtzentrum von Paris auf einer Strecke von 2.700 Metern ausgetragen.
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