Dorothy Khadem-Missagh erneut ausgezeichnet

Dorothy Khadem-Missagh © Nancy Horowitz

Nach ihrem großartigen ersten Preis beim IV. Internationalen Béla Bartók Wettbewerb hat die junge Badenerin Dorothy Khadem-Missagh zwei weitere Auszeichnungen erhalten: Sie gewann bei der renommierten Internationalen Telekom Beethoven Competition Bonn sowohl den Kammermusikpreis als auch den Beethoven-Haus Preis.

Die junge, in Baden geborene und in Wien lebende, österreichische Pianistin Dorothy Khadem-Missagh ist beim International Telekom Beethoven Competition in Bonn vor wenigen Tagen mehrfach ausgezeichnet worden.
Die hochkarätige Fachjury, bestehend aus namhaften Pianisten sowie aus Musikkritikern und Managern, wählte einstimmig Dorothy Khadem-Missagh für den Kammermusikpreis aus. Darüber hinaus begeisterte Dorothy das Publikum sowohl vor Ort als auch online mit Werken von Beethoven über Haydn, Schumann, Prokofjew und Bartók bis hin zum zeitgenössischen Komponisten Avner Doorman. In allen Runden entschied sie das „Publikumsvoting“ für sich und gewann somit auch den Beethoven-Haus Preis.
Die internationale Telekom Beethoven Competition gehört weltweit zu den größten und schwersten Klavierwettbewerben. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb setzt sehr hohes pianistisches Niveau und großes Repertoire voraus. Für die jeweiligen Runden gibt es strenge Vorgaben hinsichtlich der Wahl der Stücke. Es wird vorausgesetzt, dass der junge Künstler innerhalb einer Woche mehrere Rezital Programme vorträgt. Alle Runden des Wettbewerbs sind öffentlich und werden von einem breiten und begeisterungsfähigen Publikum verfolgt. Es gab im diesjährigen Wettbewerb erstmals auch die Möglichkeit, die Darbietungen aller Teilnehmer online im Live-Stream mitzuerleben.
Die aus der ganzen Welt stammenden Bewerber schicken im Vorfeld Aufnahmen und Unterlagen für eine Zulassung zur Teilnahme an die Organisatoren. Von den mehr als 150 Bewerbung hat die Fachjury 22 Kandidaten eingeladen.
Dorothy Khadem-Missagh brillierte von der ersten Runde an und vertrat als eine der jüngsten Teilnehmerinnen Österreich. Nach der ersten Runde stiegen 12 Kandidaten in die zweite Runde auf; von denen nur 6 weiter in das Semifinale gelassen wurden. Unter den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern war schließlich Dorothy die einzige Frau im Semifinale unter fünf Männern.
Dorothy Khadem-Missagh begeisterte und überzeugte mit ihren Darbietungen Beethovens letzter Sonate in c-moll op. 111 und den Elf Bagatellen op. 119, der Sonate Pathetiqué, der späten Haydn Sonate in C-Dur und dem großen Zyklus von Schumann Carnaval op. 9, der ersten Sonate Beethovens, der Vision Fugitives von Prokofjew, der Suite von Bela Bartók bis hin zum zeitgenössischen Komponisten Avner Doorman.
Die fulminanten Darbietungen während des Wettbewerbes zwischen 4. und 13. Dezember wurden aufgezeichnet und können online in der Mediathek auf der Telekom Homepage gehört werden (www.telekom-beethoven-competition.de/de/mediathek/videos).
Übrigens: Der nächste Auftritt Dorothy Khadem-Missaghs ist am Donnerstag, 24. Dezember, wenn sie live im ORF in der „Licht ins Dunkel Gala“ zu sehen und zu hören sein wird.

Dorothy Khadem-Missagh erneut ausgezeichnet
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