Social media auch für Tiere

Facebook, Twitter & CO sind aus unserem täglichen Leben gar nicht mehr wegzudenken. Inspiriert durch ihre eigenen drei Tiere hatte eine junge Badenerin die Idee, social media auch für unsere vierbeinigen Freunde zu entwickeln. Seit rund einer Woche steht „Petapp“ für den kostenlosen Download bereit. 

Viktoria Auer hat die HLA Baden mit Schwerpunkt „Kultur- und Kongressmanagement“ in Baden besucht. Danach hat sie eine Lehre als Reisebürokauffrau begonnen. 2011 ist sie zum Rewe-Konzern gewechselt, wo sie im Einkauf tätig war. Einen großen Teil ihrer Freizeit verbringt sie gerne mit ihrem Pferd „Kelkee“, der Hündin „Shoey“ und Kater „Karli“. Vor rund einem Jahr wollte die Tierärztin von ihr wissen, wann ihre Hündin zuletzt läufig gewesen wäre.
„Ich habe mir überlegt, dass es eigentlich sehr praktisch wäre, Informationen wie diese schnell abfragen zu können“, schildert die 24-Jährige, wie die Idee für die außergewöhnliche App entstand. Im Laufe der Monate wurde aus der Idee ein echtes Projekt, das Formen annahm und mittlerweile aus vier Grundsäulen besteht.
Im Menüpunkt „Health“ finden sich Tierärzte in der Nähe oder interessante Tipps rund um Pflege und Haltung. Unter „Move“ können Spaziergänge oder Ausritte gespeichert und geteilt werden. Die App zeigt auch, wer noch gerade in der näheren Umgebung unterwegs ist. Hier lassen sich Hundespielplätze ebenso eintragen wie Giftwarnungen. Im Menüpunkt „Style“ können Tierzubehör ge- und verkauft werden. Außerdem gibt es dort einen redaktionellen Teil mit neuesten Trends und spannenden Geschichten. Der letzte Menüpunkt „Life“ dient dazu, Profile für die Tiere anzulegen, Gleichgesinnte zu finden, Freundschaften zu schließen oder Treffpunkte für gemeinsame Unternehmungen zu vereinbaren. Selbstverständlich können auch Bilder hochgeladen werden, die man dann auch ganz einfach teilen oder liken kann.
„Ich selbst verwende die App sehr gerne zum Ausreiten. Meine Stallkollegen können auf einen Blick sehen, ob ich noch unterwegs oder vielleicht schon vom Pferd gefallen bin. Eine echte Erleichterung für Leute, die alleine ausreiten gehen. Man kann die Sichtbarkeit natürlich auch deaktivieren, wenn man einfach nur seine Routen tracken möchte. So bekommt man im Nachhin-ein die Info, wie lange und weit man unterwegs war“, schildert die Erfinderin von Petapp, die überzeugt ist, dass ihre App ein Must-Have für alle Tierbesitzer ist. Dass es davon nicht wenige gibt, zeigt ein Blick auf die Statistik. Rund 1,5 Mio österreichische Haushalte beherbergen Hund, Katze & CO.
Seit einer Woche steht Viktoria Auers App zum kostenlosen Download bereit. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass bei der Entwicklung Profis am Werk waren. Petapp zeichnet sich durch modernes Design, strukturierten Aufbau und einfache Handhabung aus. Rund 85.000 Euro hat die junge Badenerin in ihre Idee investiert. Die Kosten sollen durch Werbeeinschaltungen, beispielsweise von Fachmärkten oder Tierärzten, wieder herein gespielt werden. Vom Erfolg ist Auer absolut überzeugt, zumal sie auch in Deutschland und der Schweiz noch große Märkte ortet.
„Es ist nicht nur irgendeine App, sondern DIE App ums Tier schlechthin. Es gibt nichts Vergleichbares. Petapp vereint alle Funktionen von DocFinder, Runtastic, Willhaben und Facebook in einer einzigen App“, schwärmt die Jungunternehmerin.
Ob sie ähnlich erfolgreich sein kann, wie die großen Vorbilder, wird sich schnell zeigen.

Social media auch für Tiere
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