Befürchtungen über weniger Thermalschnecken „unbegründet“

Die Ursprungsquelle im Thermalbad Vöslau. Mit 21 Grad sprudelt das Wasser hier - vielen Gästen aber nicht stark genug.

BAD VÖSLAU. – Etliche Badegäste machen sich Sorgen um die Schüttung der Ursprungsquelle im Thermalbad Vöslau: Sie meinen, dass die Quelle von Jahr zu Jahr weniger sprudelt – mit Auswirkungen auf den Lebensraum der Thermalschnecken. Doch seitens der Vöslauer Mineralwasser AG versichert man, die Quelle sehr genau zu überprüfen – sämtliche Befürchtungen seien unbegründet.

Mit 21 Grad sprudelt das Wasser aus der Vöslauer Ursprungsquelle – und dann direkt ins „Grüne Becken“ und damit den einzigen Ort, an dem man in natürlichem Vöslauer Mineralwasser baden kann.
Es war ein langer, heißer Sommer mit dementsprechend vielen Gästen im Thermalbad Vöslau. Und einige von ihnen, besonders langjährige Badegäste, äußerten gegen Ende des Sommers Bedenken über die Schüttung der Ursprungsquelle: Seit Jahren würde das Wasser weniger stark sprudeln, so die Befürchtung. „Und das hat Konsequenzen: Wenn es weniger Wasser gibt, wärmt es sich schneller auf“, meint ein langjähriger Badegast. „Und es ist fraglich, ob das nicht auch Auswirkungen auf die Schnecken hat, die im Becken leben. In diesem Jahr konnte man deutlich weniger Schnecken beobachten. Wird aus der Ursprungsquelle abgefüllt? Warum schüttet die Quelle von Jahr zu Jahr weniger Wasser?“
Die Süßwasserschnecken, die im Thermalbad und im Hansybach vorkommen, sind vermutlich Relikte einer der Warmzeiten, die die kalten Phasen der Eiszeit unterbrachen und absolute zoologische Raritäten. Sie kommen ausschließlich in Bad Vöslau vor und sind mittlerweile als „Thermalschnecken“ in der ganzen Region bekannt. Überdauern konnten die Tiere in den Gewässern der Kurstadt, weil die Thermalquellen auch im Winter konstant hohe Temperaturen aufweisen.
Die Schneckenpopulation sei natürlichen Schwankungen unterworfen, betont Christoph Bruckner von der Vöslauer Mineralwasser AG. „Doch das Wasser im Grünen Becken hat immer eine konstante Temperatur, und wir beobachten die Schnecken sehr genau.“ Die Schüttung der Ursprungsquelle werde darüber hinaus ebenfalls stets strengstens kontrolliert. „Aus der Ursprungsquelle wird nicht abgefüllt“, stellt Bruckner klar. „Das war vor vielen Jahren einmal so, aber mittlerweile erfolgt die Abfüllung direkt beim Werk. Es gibt ja mehrere Quelläste des Vöslauer Mineralwassers.“

Befürchtungen über weniger Thermalschnecken „unbegründet“
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