Bausperre für zwei Jahre

KOTTINGBRUNN. – Der Kottingbrunner Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung eine zweijährige Bausperre für Kottingbrunn – bis ein neuer Bebauungsplan steht. Bereits noch Ende September sollen zudem die Sanierungsarbeiten an der Rote-Kreuz-Straße in Angriff genommen werden. Und: Beim betreuten Wohnen gibt es neue Gespräche.

Das im Februar in Kraft getretene neue NÖ Raumordnungsgesetz lässt Gemeinden neue Möglichkeiten im Bereich der Widmung und bei Bebauungsbestimmungen. In Kottingbrunn gab es in den vergangenen Jahren insgesamt acht Änderungen im Flächenwidmungsplan bzw. fünf im Bebauungsplan. Nun möchte die Gemeinde eine Komplettüberarbeitung beider Pläne vornehmen. Dafür wurde in der vergangenen Gemeinderatssitzung eine vorläufig zweijährige Bausperre für Kottingbrunn erlassen (mit Stimmenthaltungen der SPÖ). „Damit die geplanten Überlegungen nicht durch ungewollte Bauvorhaben beinträchtigt werden. Wenn wir früher fertig sind, ist die Sperre natürlich auch früher aufgehoben“, erklärt Bgm. Christian Macho. Diese Bausperre bedeutet jedoch nicht, dass in den kommenden zwei Jahren in Kottingbrunn keine Baubewilligungen erteilt werden. „Von der Bausperre sind nur jene Bauvorhaben betroffen, welche den Zielen der Bausperre und den geplanten Änderungen widersprechen“, erläutert Macho. Bauvorhaben unter der 110kV-Leitung oder etwa ein Mehrfamilienhaus im Bereich von geplanten Ein-/Zweifamilienhaussiedlungen wären aber beispielsweise nicht möglich.
Ziele der Bausperre: der Erhalt des ausgewogenen Ortsbildes und der Wohnqualität, Stärkung der Zentrumsfunktion, Sicherung erhaltenswerter Grünzonen und aber auch Überprüfung von Nutzungsmöglichkeiten in lärmbelästigenden Gebieten und im Einflussbereich technischer Infrastrukturen. Für die Überarbeitung des bestehenden Planes wurde gleichzeitig ein eigener Beirat unter Vorsitz des Bürgermeisters ins Leben gerufen.

Sanierung der RK-Straße
Ein anderes Bauvorhaben soll noch Ende September in Angriff genommen werden: die Sanierung der Rote-Kreuz-Straße, vor allem der Bereich von der Goethegasse bis zur Gemeindegrenze Richtung Bad Vöslau. In dem Bereich soll die Fahrbahn abgefräst und eine neue Deckschicht hergestellt werden. Im Zuge der rund 6 Wochen langen Arbeiten sollen auch die Gehsteige im Bereich der Kreuzungen barrierefrei abgesenkt werden. Kurzzeitig wird es dabei zu einer Teilsperre der Straße kommen. Kostenpunkt: 150.000 Euro. „Dann fehlt als großer Brocken nur mehr die Hauptstraße. Wann wird ein budgetäres Thema sein, bei der sind definitiv mehr Arbeiten nötig“, so Macho.
Wieder Bewegung gekommen ist in die Diskussionen um einen möglichen Standort für das Betreute Wohnen. Die Firma Aura dürfte nun bereit sein, die Liegenschaft, in der das ehemalige 25er Landhaus war, zur Verfügung zu stellen.Nach einem SP-Dringlichkeitsantrag werden nunr hier Gespräche aufgenommen.

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