Trendsporthalle in der Zielgeraden

Das sind die Experten, die sich Gedanken über eine mögliche neue Sporthalle gemacht haben. V.l.: Florian Aigner (Teamleiter Sportstättenbau Land NÖ), Werner Quasnicka (Geschäftsführer „Fit für Österreich“), Manfred Barton (Jugend und Sportbereichsleiter der Stadt Baden), Florian Szeywerth (Projektleiter Österreichisches Institut für Schul- & Sportstättenbau), Karin Schwarz-Viechtbauer (Direktorin Österreichisches Institut für Schul- & Sportstättenbau), Hannes Maschkan (MK Sports Consulting) - Leiter des Experteninterviews und aller Workshops bzw. Projektteammitglied der gesamten Studie, Peter Dögl (Manager der Sportanlage ASKÖ-Brigittenau und Verwalter der Sportanlage Hopsagasse) und Matthias Bogner (Generalsekretär Behindertensportverband, Gründer Top Sport Austria, ehem. Sportdirektor ÖOC). Foto: z.V.g.

Schön langsam nimmt eine mögliche neue Sporthalle konkrete Formen an. Nachdem im Vorjahr eine groß angelegte Umfrage und Experteninterviews durchgeführt wurden, standen Workshops mit Vereinen und Schulen auf dem Programm. Nun tagten abschließend noch einmal  die Experten.

Die Überlegung, eine neue Sporthalle zu errichten, entstand nach der Schließung der Kunsteisbahn, die für einigen Wirbel sorgte.
Bei der Planung einer neuen Sport-Mehrzweckhalle in Baden sollte eine modulare Bauweise und keine multifunktionale Sporthalle angestrebt werden – dafür hat sich vor kurzem ein ausgewähltes Expertengremium ausgesprochen. Die Tagung der Experten bildete den Abschluss einer eineinhalbjährigen Studie zur Planung der neuen Sporthalle, mit der die Badener Agentur Vision05 beauftragt war.
Das nun vorliegende Ergebnis umfasst rund 300 Seiten mit durchaus konkreten Vorschlägen. So sollten laut Experten die Sporträume leicht adaptierbar, modern, hell und mit trendigen Geräten ausgestattet sein. Der Fokus sollte auf generationenübergreifendem Freizeitsport liegen.
Platz könnte für Bouldern, Beachvolleyball auf Sandflächen,
Kampfsport und Fitnesssport geschaffen werden. Darüber hinaus sollen vier freie Bewegungsräume, beispielsweise für Turnen, Gymnas-tik oder individuelle Fitness- und Gesundheitstrainings, ein Cardio-Fitness Bereich und ein Kinder-Indoorspielplatz sowie ausreichend Lagerräume für Sportequipment entstehen.
Als Zusatzangebot empfehlen die Experten, eine Begegnungszone inklusive Cafeteria mit Outdoorbereich oder einen Loungebereich zu schaffen. Außerdem sollen Besuchern ein Kinderbetreuungs-Angebot sowie ausreichend sanitäre Anlagen zur Verfügung stehen. Je nach Platzmöglichkeiten könnten auch Räume für Physiotherapeuten, Ärzte und Masseure geschaffen werden.
Die Sportstätte soll neue Zielgruppen ansprechen, Schulen zusätzlichen Raum bieten und generell ein Ort der Begegnung werden.
Als mögliche Standorte kommen aus Experten-Sicht nur zwei Flächen in Frage: Der Standort der ehemaligen Kunsteisbahn in der Fabriksgasse oder die Errichtung neben der bestehenden Sport und Veranstaltungshalle. Welcher Ort geeigneter ist, soll im Zuge einer Machbarkeitsstudie entschieden werden. Die Experten tendieren jedoch eher zur ehemaligen Kunsteisbahn. Die Finanzierung könnte von Gemeinde und Land Niederös-terreich übernommen werden, aber auch private Investoren und Sponsoren sollten an dem Projekt beteiligt sein.
Generell gab es großes Lob vom Institut für Sport- & Schulstättenbau für die gewählte Vorgangsweise. „Man war von der Vorgangsweise der gesamten Studie sehr begeistert war („unüblich professioneller Zugang“). Das Institut überlegt, das neue modulare Badener Sporthallenkonzept als Vorreiter Projekt bzw. best practice Projekt in Österreich zu fördern bzw. unterstützen. Ebenso wurde uns nahegelegt, das Projekt sogar als „EU Projekt“ einzureichen“, freut sich Dominik Gschiegl von Vision 05.
Für Bgm. Kurt Staska steht fest. dass die Bürger das letzte Wort haben sollen, sobald es eine Entscheidungsreife gibt.. „Das Projekt hat eine Dimension, die man einer Befragung der Bürger unterziehen sollte“, so Staska.

Trendsporthalle in der Zielgeraden
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