Maestro in Silber und Bronze

In der Vorwoche wurden die edlen Stücke im Beethovenhaus präsentiert. V.l: Sparkasse-Vorstandsdirektor Roman Dopler, LH-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Erna Koprax, Bgm. Kurt Staska, Sparkasse-Vorstandsdirektor Edgar Taucher und Sparkassen-Präsident Alexander Knotek. Foto: RaDi

Nach den Beethoven-Pralinen ist Baden nun um ein weiteres, dem großen Komponisten gewidmetes Souvenir, reicher. Medaillen in zwei verschiedenen Ausführungen zeigen sowohl das Konterfei des Künstlers, als auch die Außenansicht des Beethovenhauses.

24 Euro kostet ein kleines Stück Beethoven in Bronze. Wer etwas tiefer in die Tasche greift, der kann sich den Maestro um 48 Euro in Silber mit nach Hause nehmen. Möglich wurden die moderaten Preise durch eine großzügige Unterstützung des Landes Niederösterreich.
Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die Medaillen in der Vorwoche im Beethovenhaus aus der Taufe gehoben. Die Idee zu dem Souvenir stammt von Tourismusvereinsobfrau ErnaKoprax, die in der Sparkasse Baden einen kompetenten Her-ausgeber für die Gedenkmünzen gefunden hat.
„Frau Koprax hat uns überredet, 1.000 Medaillen aus Bronze prägen zu lassen. Bei jenen in Silber schien uns das Risiko zu hoch. Nachdem Erna Koprax aber schon im Vorfeld fast alle verkauft hatte, konnten wir auch die Silbermedaillen gleich in Auftrag geben“, schildert der Vorstandsdirektor der Sparkasse Baden, Roman Dopler.
Für Bürgermeister Kurt Staska steht fest, dass derartige Souvenirs für die Vermarktung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten von Bedeutung sind. „Bislang hatten wir die Beethoven-Praline. Die war zwar süßer, aber bestimmt nicht so langlebig wie die Medaille“, scherzte das Stadtoberhaupt.
„Wenn es um Münzen geht, bin ich immer gerne dabei“, meinte LH-Stellvertreter Wolfgang Sobotka in Anspielung auf seine Funktion als oberster Säckelwart des Landes. „Die Menschen greifen mehr denn je auf diese traditionellen Werte zurück. Die Medaille zeigt auch, wie wichtig das Erbe Beethovens für Baden geworden ist. Ein Zeichen, dass wir mit unseren kulturellen Gütern sorgsam umzugehen haben“, so Sobotka, der überzeugt ist, dass die neuen Münzen nicht nur Sammlerobjekte, sondern auch Kulturgut sind. Erhältlich sind die Medaillen im Beethovenhaus und im Tourismusreferat am Brusattiplatz.

Maestro in Silber und Bronze
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