Keine große Koalition

VP-Obmann Peter Szirtes sah einen „unglaubwürdigen Sinneswandel“ bei der SP.

KOTTINGBRUNN. – Eine Teilung des Bürgermeisteramts auf je zwei Jahre bleibt ein Gedankenexperiment der SPÖ. Die ÖVP erteilt den Plänen von Bgm. Andreas Kieslich eine Absage und beendete die Koaltionsverhandlungen.

Der kommende Bürgermeister in Kottingbrunn wird „rot“ oder „schwarz“, aber keinenfalls beides. Ende letzter Woche beendete die ÖVP offiziell die Koalitionsverhandlungen mit der SPÖ, die sich eine Teilung der Amtszeit vorgestellt hatte. „Für die SPÖ ist es von Beginn an leider nur um Posten gegangen. Das erste
Gespräch wurde mit den Worten ‚Machen wir eine Halbzeitlösung‘ eröffnet, bevor noch über Inhalte oder den Stil einer allfälligen Zusammenarbeit gesprochen wurde“, erklärt erklärt VP-Obmann Peter Szirtes die Entscheidung seiner Fraktion. Trotzdem dürfte die SP zu Zugeständnissen bereit gewesen sein. „Obwohl Projekte wie Junges Wohnen am Standort Wr. Neustädter Straße 85 und
das Betreute Wohnen auf dem Grundstück in der Renngasse für SPÖ-Vorsitzenden Ernst Nemec nach der Wahl plötzlich umsetzbar sind, wollte sich Bürgermeister Kieslich bei diesen Vorhaben nicht eindeutig festlegen und meinte im Gespräche nur ‚das schauen wir uns dann an’.“ gewährt Szirtes einen Einblick in die
Koalitionsgespräche. Für die VP ein „unglaubwürdiger Sinneswandel“ der SP. „Die SPÖ hätte jetzt wahrscheinlich alles Mögliche zugesagt, nur um die Macht zu erhalten“, meint Szirtes.
Unmittelbar nach der Wahl haben sowohl SP als auch VP erklärt, mit allen Fraktionen sprechen zu wollen. Nachdem die große Koaltion als Variante damit gescheitert ist, hat nun die VP die besseren Karten in der Hand, da die FP bereits angekündigt hat, die bestehende Koaltion nicht verlängern zu wollen. „Für uns gilt nach der Wahl, was wir davor versprochen haben. Wir wollen Kottingbrunn gemeinsam weiterentwickeln. Dazu braucht es eine Vertrauensbasis und Menschen, für welche die Bevölkerung und die sachliche Arbeit und nicht politische Funktionen im Vordergrund stehen. Wir werden daher weiterhin Gespräche führen, um dies möglich zu machen“, erklärt VP-Spitzenkandidat Christian Macho.

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