Ex-Vöslauer Nechvatal beschert Kreuz-Elf dritte Niederlage

FUSSBALL. – Der ASK Kottingbrunn strahlt nach dem dritten Sieg im dritten Spiel von der Tabellenspitze. Dabei war der Sieg gegen Ebreichsdorf alles andere als einfach. Bad Vöslau verlor in Waidhofen abermals unglücklich.

ASK Kottingbrunn –
ASK Ebreichsdorf 1:0 (0:0)
Kottingbrunn: Hros; Byslovsky, Nemetz, Pichler, Prinz, Stojancic, Miesenböck, Konci, Gomig, Laudanovic, Dogan (90. Erdogdu)
Ebreichsdorf: Konsel; Bauer, Ilic, Anderst, Erdogam, Pinter (69. Egger), Schörg (89. Dvorak), Höfel, Marusa, Hirt, Monschein
Tor: Dogan (66.)
Ein „an sich schleppendes Spiel“ sah Kottingbrunn-Coach Sukalia in der Partie gegen Aufsteiger Ebreichsdorf. Der ASK kam in der ersten Halbzeit zwar immer wieder gut über die Seiten nach vorne, der letzte Pass kam zumeist jedoch nicht an. „Ebreichsdorf hat eher passiv, aber sehr gut gespielt“ machte Sukalia den Grund für die mühevolle Anfangsphase seiner Mannschaft aus. Aus zwei Eigenfehlern hatten schließlich auch die Gäste gute Möglichkeiten auf die Führung, die sie jedoch nicht nutzen konnten. „Da hatten wir wirklich Glück“ wusste auch Sukalia. So ging es mit dem torlosen Remis in die Halbzeitpause.
Im zweiten Durchgang zeigten sich den Zusehern auf beiden Seiten eher wenige hochkarätige Chancen. Ebreichsdorf konnte mit einem disziplinierten Abwehrverhalten lange Zeit das Spiel offen halten, ehe die Kottingbrunner durch ihre individuelle Klasse über das 1:0 jubeln durften: Einen Angriff über Pichler und Gomik schloss Mesut Dogan sehenswert per Volley-Schuss zur Führung ab. Sukalia: „Wir wollten dann auf das zweite Tor spielen, was uns aber nicht so richtig gelungen ist.“ Auf der anderen Seite hatten auch die Ebreichsdorfer, die mittlerweile alles nach vorne geworfen hatten, so ihre Mühen, wirklich zwingende Torchancen herauszuspielen. So blieb es bis zum Schluss beim knappen Sieg der Sukalia-Elf. „Alles in allem war es nicht unser bestes Spiel, auch weil der Gegner sehr gut war. Am Ende war es, auch aufgrund unserer individuellen Klasse, etwas glücklicher für uns“, resümierte der ASK-Trainer.

SV Waidhofen/Thaya –
ASK Bad Vöslau 2:1 (1:0)
Bad Vöslau: Sadura; Weiß (85. Lagler), Paukner (65. Serdar) , Abraham, Vofaj, Hacker, Jaiczay, Klincov, Valenta, Sevcik, Thaci (65. Mareich)
Tore: Weiß (71.) bzw. Nechvatal (10., 82.)
In Waidhofen gab es für Bad Vöslau-Kapitän Rainer Weiß und seinen ASK „leider wieder kein Erfolgserlebnis“. Bad Vöslau, diesmal mit einer offensiveren Aufstellung, startete gut in die Partie und fand bereits in der 3. Minute die erste gute Chance vor: Weiß schickte Sevcik auf der rechten Seite mit einem Steilpass, dieser nahm Fahrt auf, stürmte auf das Waidhofener Tor zu und verfehlte schlussendlich nur knapp. Der ASK blieb am Drücker, trug nur wenige Minuten später den nächsten guten Angriff vor. Diesmal vertändelte Thaci den Ball jedoch an der Strafraumgrenze. Es folgte eine starke viertel Stunde der Gastgeber und die Führung für den SV Waidhofen: Nach einem Stanglpass stand der Ex-Vöslauer Lukas Nechvatal an der zweiten Stange goldrichtig und schoss zum 1:0 ein. Zudem vergaben die Hausherren eine gute Kopfballchance, ehe sich das Spielgesehen immer mehr im Mittelfeld neutralisierte.
„Die zweite Halbzeit war eigentlich ähnlich wie in Ardagger, da haben dann eigentlich nur noch wir gespielt“, schilderte Weiß die einseitigen zweiten 45 Minuten. Zu Beginn ist dem ASK jedoch noch nichts wirklich Zwingendes gelungen. In der 71. Minute dann aber der längst fällige und verdiente Ausgleich: Vorfaj setzte sich auf der linken Seite gut durch und brachte den Ball perfekt in den Rückraum, wo Rainer Weiß direkt übernahm und zum 1:1 einschoss. Beflügelt von dem Treffer wurde die Kreuz-Elf immer stärker. Zwei strittige Elfmetersituationen im Strafraum des SV Waidhofen ahndete der Unparteiische zum Leidwesen von ASK-Coach Kreuz nicht. Im Finish kam es schließlich doppelt bitter für die Vöslauer: Ein Ball, der eigentlich schon geklärt schien, kam im Strafraumgetümmel irgendwie zu Waidhofens Nechvatal, der per Stange zum 2:1 Endstand einschoss.

Ex-Vöslauer Nechvatal beschert Kreuz-Elf dritte Niederlage
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