Dramatik nach Federnbruch mit Happy End

Karl Pesendorfer freute sich nach dramatischen Szenen um seinen Ford Fiesta ST über den dritten Platz.

RENNSPORT. – „Ich war überzeugt, dass sich ein Start beim Meisterschaftslauf in Teesdorf erledigte.
Als ich Mittwoch zu einer abgesperrten Strecke trainieren fahren wollte, hörte ich ein stärker werdendes Unheil kündendes Geräusch. Ich fuhr sofort zum nahen Ford Peschek Team. Ernste Gesichter, Problemsuche, noch ernstere Mienen – Federbruch links vorne! OK, das war‘s, dachte ich“, erzählt Karl Pesendorfer die dramatische Situation. Nicht so das Ford Peschek Team – Chef, Meister und Techniker meinten, dass sie es schaffen, meinen Ford Fiesta ST am Donnerstag für das Rennen am Freitag rennfertig zu haben. Da ich original Ford abgestimmte Rennfedern habe für Asphalt, gemäß Reglement kein Fremdfahrwerk, waren diese nur bei einem Ford Händler in Salzburg lagernd. Ein zufällig anwesender Fahrer aus Wiener Neustadt nahm mir die Federn mit und Donnerstag morgens waren sie beim Peschek. Alle halfen zusammen, damit mein Fiesta ST nachmittags neu vermessen und eingestellt fertig war. Somit war mein Start in Teesdorf gerettet. „Ich lernte, dass ich beim Ford Peschek Team nie zweifeln soll, dass etwas unmöglich ist, auch wenn‘s so aussieht“.
Mit 109 Fahrern wieder ein Rekordstarterfeld. Die traumhaft anspruchsvolle, schnelle Strecke im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum lockte auch viele Zuseher an. Nach dem 1. Rennlauf hoffte Pesendorfer mit 3. schnellster Klassenzeit bereits auf die Sensation.
Mit einer Steigerung um 1 Sekunde im 2. Rennlauf war die Freude nur kurz, da sich auch Piloten mit den stärkeren Autos um eine Sekunde steigerten. „Ich flippte etwas, da es galt, im 3. Lauf trotz des Drucks schneller zu sein und dennoch keinen Torfehler zu machen. Irgendwie beruhigte ich mich und fand wieder die Konzentration. Was
ich nicht für möglich hielt war, dass der unmittelbar hinter mir liegende Konkurrent
scheinbar nervöser war und eine Sekunde langsamer als ich. Damit musste ich nur noch bangen, dass ich keinen Torfehler hatte – das fällt einem bei über 100 km/h
nicht immer auf. Hurra, fehlerfrei und endlich wieder ein Podestplatz als 3. Schon
lange freute ich mich nicht dermaßen über einen Pokal“, ist Pesendorfer voll zufrieden.
Der schnellste Pfaffstättner Gemeinderat gab damit wie versprochen sein Bestes.
PS: Ein Federbruch passiert eigentlich nur durch die äußerst extreme Belastung, der das Material bei jedem Rennen ausgesetzt ist.

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