Einkaufsmagnet für Baden

In der aktuellen Diskussion rund um fehlende Geschäftsflächen in Baden melden sich nun unabhängig voneinander die Grüne Vizebürgermeisterin Helga Krismer und die Clubobfrau der Bürgerliste „wir badener“, Christine Witty zu Wort. 

Erst in der Vorwoche hat Bürgermeister Kurt Staska bestätigt, dass auch er sich Frequenzbringer für die Badener Innenstadt wünscht. Alleine, es würde an den nötigen Geschäftsflächen fehlen.
Dem widerspricht nun Stadträtin Christine Witty, die auf konkrete Beispiele in anderen Städten verweist.
„Ja, es gibt Möglichkeiten, entsprechend große Geschäftsflächen in unserer Stadt zu schaffen, um große Namen als Zugpferde nach Baden zu holen. Ob das unbedingt die geläufigen, weit verbreiteten Marken sind bzw. sein müssen, ist fraglich, decken doch diese mit ihren Stores in der SCS und den Einkaufszentren in Wr. Neustadt das Einzugsgebiet entlang der Südbahn bereits weitestgehend ab. Vielleicht ist es ratsam, – zumindest zusätzlich – auch auf Kult- und Trendlabels zu setzen, die in Österreich nicht oder nur rar vertreten sind. Einen Versuch (Anbahnung und Verhandlungen) wäre es jedenfalls wert. Doch auch dafür sind entsprechende Geschäftsflächen erforderlich“, so Christine Witty von der Bürgerliste „wir badener“.
Ihrer Meinung nach wäre Tulln ein gutes Beispiel dafür, wie so etwas in Baden funktionieren könnte. Dort haben mehrere Grundstückseigentümer zeitlich begrenzte Maßnahmen zur Verbesserung und Attraktivierung des betreffenden Stadtteils finanziert und durchgeführt. So konnte mit dem „Rosenarcade“ ein 16.000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum mitten in der Stadt errichtet werden.
„Einkaufszentrum“ ist auch das Stichwort für die Vorschläge von Vizebürgermeisterin Helga Krismer. Ein gutes Geschäft hätte es laut Krismer für die Gemeinde werden können, hätte man bei der Sanierung des Rathauses daran gedacht, nicht nur Verwaltung, sondern auch Geschäftsflächen im Erdgeschoß zu installieren.
Sie ist auch überzeugt, dass Sparkasse und Volksbank am Hauptplatz über Flächen verfügen, die momentan nicht optimal genutzt werden. „Man könnte viel Geld verdienen, wenn man anstelle von Büros oder Selbstbedienungsautomaten die Räumlichkeiten an Geschäfte vermietet“, so Krismer, die auch im rückwärtigen Teil des Sparkassenareals Chancen sieht. „Warum denkt man nicht über eine größere Tiefgarage zwischen Volksbank und Sparkasse nach? Im Sinne einer Belebung sollten sich alle an einen Tisch setzen“, so Krismer, die überzeugt ist, dass es auch ein gutes Geschäft für die Banken wäre.
„Wir haben erst vor wenigen Jahren darüber nachgedacht“, bestätigt Sparkassen-Vorstandsdirektor Roman Dopler, der dem Projekt allerdings eine Abfuhr erteilt. „Nicht nur für unsere Kunden, sondern für die ganze Stadt bietet unser Parkplatz großen Mehrwehrt und schafft Frequenz. In eine Tiefgarage würde uns keiner hinunterfahren“, so der Bankvorstand, der auch überzeugt ist, dass bei einer regional strukturierten Bank wie der Sparkasse, der Standort am Hauptplatz große Vorteile bietet.

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