Sieben Geschichten in 700 Zeilen

Paul Eisenkirchner wird in den kommenden Monaten seine Impressionen in literarischer Form präsentieren. © Christine Eberl

LEOBERSDORF.- 700 Jahre mit 7 Geschichten. Leobersdorfs neuer Marktschreiber, der Autor Paul Eisenkirchner, wird in den nächsten Monaten seine Sicht auf die Triestinggemeinde in literarischer Form präsentieren. Zum heurigen Marktrechts-Jubiläum wird der prämierte Literat seine Erinnerungen, Geschichten, Stimmungen und Erlebnisse über Leobersdorf in einem eigenen Marktschreiber-Blog festhalten und regelmäßig veröffentlichen.

Nicht hier aufgewachsen, nie hier gelebt und trotzdem immer eine Verbindung zu diesem Ort gehabt. Zugegebenermaßen war es für Paul Eisenkirchner erstmals gar nicht so einfach, Ja zu sagen. Im Frühjahr wurde er von der Gemeinde gefragt, ob er denn die Position des historischen Leobersdorfer Marktschreibers einnehmen möge. Nach reiflicher Überlegung willigte der mehrfach prämierte Literat schließlich ein, als großgewordener Enzesfelder seine außenstehende Sichtweise auf die Triestinggemeinde niederzuschreiben. Ganz fremd ist ihm Leobersdorf ohnehin nicht, von 2007 bis 2013 war Paul Eisenkirchner in Leobersdorf beruflich tätig und hat in dieser Zeit ua. die Lesereihe „Leolit – Literatur in Leobersdorf“ gegründet. Literarisch ist der in Wiener Neustadt wohnhafte Künstler neben eigenen Arbeiten auch als Herausgeber, Grafiker und Fotograf tätig. Im Rahmen des heurigen 700 Jahre Marktrecht-Jubiläums hat er es sich nun zur Aufgabe gemacht, als „Marktschreiber“ Geschichten und Stimmungen literarisch festzuhalten. „Meine Texte orientieren sich nicht an der erzählenden Form, sondern an der lyrischen. Insgesamt sollen sieben Texte entstehen. Um den Texten eine Gemeinsamkeit zu geben, besteht jeder Text in Anlehnung an die Feierlichkeit 700 Jahre Marktgemeinde Leobersdorf aus je 100 Zeilen zu je 7 Worten – jeder Text also insgesamt aus 700 Wörtern.“, beschreibt Marktschreiber Eisenkirchner das Kunstprojekt. „Wir freuen uns mit Paul Eisenkirchner einen echten Kenner des Ortes gefunden zu haben, der ohne Betriebsblindheit seine etwas andere Sicht präsentieren kann. Damit wird Leobersdorf auf ganz neue Weise auf Schritt und Tritt durch das Jubiläumsjahr begleitet.“, freut sich Kulturreferent Vizebgm. Harald Sorger über diese neue Kunstfacette in den Jubiläumsaktivitäten. Die einzelnen Geschichten werden ab sofort in unregelmäßigen Abständen auf dem Internet-Blog veröffentlicht, Auszüge daraus werden sich auch im Festmagazin, das rund um das geplante Festwochenende (04.-06. Oktober) erscheinen wird, wiederfinden.

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