Eine Stadt hüllt sich in Weiß

Stimmung in der ganzen Stadt

Kommendes Woche herrscht in Baden Ausnahmezustand. Im positiven Sinne, denn mit „Baden in Weiß“ ist es den Veranstaltern gelungen, Jung und Alt, Rock und Schlager, Party und Chillen unter einen Hut zu bringen. Einen weißen versteht sich.

„Etwas in dieser Art ist österreich-weit einzigartig. Das ist zum Großteil der guten Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Agenturen und dem Wirtschaftsservice zu verdanken“, sind sich Dominik Gschiegl von Vision 05 und Sabine Hauger, die Leiterin des Badener Wirtschaftsservices, einig. Am Tag des Interviews herrscht für die beiden Ruhe vor dem Sturm. Unzählige Arbeitsstunden liegen bereits hinter, der Höhepunkt, die Veranstaltung selbst allerdings noch vor ihnen. „Die Wetterprognosen sind gut. Alles ist unter Dach und Fach. Einer erfolgreichen Veranstaltung steht nichts mehr im Wege“, freuen sich die beiden und beginnen während des Interviews sich bereits Gedanken über „Baden in Weiß 2014“ zu machen.
Ist das nicht ein wenig zu früh? „Keineswegs“, lacht Gschiegl. „Eigentlich beginnen die Vorbereitungen schon während der Veranstaltung. Man beobachtet, erhält Feedback und überlegt, was könnte man anders, besser oder Neues machen“. Die tatsächlichen Arbeiten beginnen im Herbst. Sponsorensuche, Locations und Acts buchen und neue Ideen sammeln sind nur einige der Aufgaben, die dann erneut auf die Veranstalter warten. Dabei will man sich keineswegs auf den Lorbeeren der Vorjahre ausruhen. „Es gibt noch viel Potenzial. Vor allem möchten wir die touristische Wertschöpfung weiter stärken“, erklärt Gschiegl und Hauger fügt hinzu: „Der Stadt und ihrem Image tut die Veranstaltung sehr gut“. Dass „Baden in Weiß“ mit 20.000 Besuchern ein derartiger Erfolg wird, hätten sich die beiden vor drei Jahren nicht gedacht. „Von der Idee war ich überzeugt. Überrascht war ich, dass die Leute das Konzept dermaßen gut annehmen“, freut sich Hauger, am Freitag und Samstag ganz Baden wieder in Weiß zu sehen. „Das Schöne ist, dass niemand nur Shoppen, Tanzen oder Flanieren geht, sondern alle besuchen „Baden in Weiß“, so Gschiegl. Er ist sich sicher, dass die Farbe Weiß daran nicht ganz unschuldig ist. „Weiß ist durchwegs positiv besetzt und verleiht der Veranstaltung und ihren Besuchern eine ganz eigene Energie. Viele haben uns im Vorjahr erzählt, dass sie sich gefühlt haben, als hätten sie Kurzurlaub in der eigenen Stadt gemacht“. Dass sich Badener als Teil von „Baden in Weiß“ sehen, beweist laut Hauger auch der Umstand, dass die eingerichtete Beschwerdehotline vergangenes Jahr de facto stillstand. „Normalerweise haben wir immer mit dem Problem der Lärmbelästigung zu kämpfen, aber bei „Baden in Weiß“ ist das offenbar anders“. Kein Wunder, hat das Fest doch für jeden Geschmack etwas zu bieten: Shoppingvergnügen bei der Langen Einkaufsnacht, Party an fünf Locations, musikalische Highlights in der gratis Open Air Party Zone in der Badener Innenstadt, das Sommernachtsfest der Stadtpolizei und „Traben in Weiß“. Rund 150 Mitarbeiter werden am Freitag, 28. und Samstag, 29. Juni für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Auch für Hauger und Gschiegl ist es spätestens ab Freitag Früh mit der Ruhe vorbei. Denn dann gilt es, selbst ins weiße Outfit zu schlüpfen, letzte Dinge zu koordinieren und einzugreifen, wo Not an Mann ist.
Resttickets sind online unter www.badeninweiss.at erhältlich. Kurzentschlossene haben außerdem die Möglichkeit, an der Abendkasse Tickets zu erstehen.

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