Tritonus – Konzert „Bilder einer Ausstellung“ – Fest für alle Sinne

Dirigent Norbert Paffflmeyer  (c) Schörg

Die Konzertreihe „Tritonus“ geleitet von Norbert Pfafflmeyer, brachte das Symphonieorchester Szeged für ein Konzert am Samstag, 25. Mai, nach Baden. Für das groß besetze Orchester wäre die Bühne des Festsaals im Casino sicher zu klein  gewesen, so war das Stadttheater Baden ein würdiger Rahmen für dieses großartige Konzert.

Dass das Konzert unter dem Motto „Bilder einer Ausstelung“ einen besonderen Musikgenuss versprach, dafür sorgten nicht nur die hervorragenden Musiker des Symphonieorchester Szeged, sondern auch die gut durchdachte Programmzusammenstellung, wie natürlich der herausragende Einsatz und die überragende Musikalitat des Dirigenten Norbert Pfafflmeyer.
Man kann sich ja kaum vorstellen, wie es möglich trotz intensiver  Probenarbeiten, die relativ kurz anberaumt sind, solchen einen hervorragenden Klangkörper zu schaffen. Eine künstlerische Verbundenheit die sich wieder auch damit  ausdrückte, dass Pfafflmeyer bei der Leitung des Orchester gänzlich ohne Notenhilfe auskam. Wie der fantastische und außerordentlich begabte Musiker  eint anmerkte, ist ihm diese seine Vorgangsweise sehr wichtig, ist damit doch der unmittelbare Kontakt viel intensiver mit jedem einzelnen Musiker gegeben. Sicher ein Umstand, der durch ein äußerst intensives Studium der jeweiligen Partituren erst möglich wird und Werken der Komponisten mehr als zu Gute kommt. In der Reihe dieser Dirigenten, sind auch Arturo Toscanini und Carlos Kleiber zu finden.
Die Anfänge des Smyphonie-Orchester Szeged gehen bis in  das 18. Jahrhundert zurück. Seither hat sich das Orchester zu einem einzigartigen Klangkörper geformt, der nicht nur in Ungarn überaus geschätzt wird, sondern auch auf den vielen Auslandstourneen, die Anerkennung erfährt, die dem Orchester gebührt.
An dem Abend in Baden verbeugte man sich im ers- sten Teil des Konzertes vor den Jahresregenten 2013 – Richard Wagner und Giuseppe Verdi. Von ersterem war die Quverture zu „Der fliegende Holänder“ und von Verdi die „Ouverture zu „La forza del destino“ zu hören. Dazwischen die vom begeisterten Publikum bejubelte „Rosenkavalier-Suite“ von Richard Strauss. Nach der Pause dann Modest P. Mussorgskys 10 musikalische Stationen umfassende Komposition „Bilder einer „Ausstellung“, in der Bearbeitung von Maurice Ravel. Ein herrlich programmatisches Werk, dessen Musik tatsächlich jene Bilder vor dem geis-tigen Auge erscheinen lässt, die die Kompostion anspricht. Ein intensives Musikerlebnis, welches man so schnell nicht vergisst. Nicht endenwollender Applaus wurde noch mit einer Zugabe aus Prokofieffs Ballett „Romeo und Julia“ – „Montagues und Capulets“  -  belohnt.
Zudem waren an diesem Tag fotografische Arbeiten von Christian Schörg und von Helmut Kilian pointierte Comics zu sehen.

Tritonus – Konzert „Bilder einer Ausstellung“ – Fest für alle Sinne
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