Der Sommer kann kommen, das Theaterprogramm steht fest

Die letzte Sommersaison, die der künstlerische Leiter der Bühne Baden, Prof. Dr. Robert Herzl,  gestaltet, sieht heuer  für die Sommerarena im Kurpark wie im großen Theater wieder ein abwechslungsreiches und außergewöhnliches Programm vor.

Zeigt sich auch der Winter noch in aller Pracht, so dürfte er sich doch schön langsam verabschieden. Zeit an den Sommer zu denken und neben der Urlaubsgestaltung auch  die eine oder andere kulturelle Veranstaltung einzuplanen. Da bieten sich in Baden ganz besonders die Aufführungen im historischen, 1841 errichteten, und 1906  in der Art, wie es sich heute präsentiert, umgebauten,  Theater im Kurpark an. Eröffnet wird die Saison mit Jacques Offenbachs Operette „Die schöne Helena“. Eine Antikenparodie  mit herrlichen und beschwingten  Melodien. Mitwirkende sind u.a. Elisabeth Flechl, Sebastian Reinthaller und Daniel Ohlenschläger.
Prof. Herzl: Ich wollte unbedingt noch zwei von mir sehr geschätzte Operetten zeigen. Als bekennender Offenbach-Fan lag mir besonders seine Operette  „Die schöne Helena“ am Herzen. Auch wollte ich damit den Offenbachzyklus – „Orpheus in der Unterwelt“, „Pariser Leben“ und „Hoffmanns Erzählungen“ -  abrunden.
Premiere ist am 21. Juni. Zu sehen bis 30. August.

Die zweite Operette am Spielplan ist „Der Opernball“ von Richard Heuberger. Das Libretto schrieben Victor Léon und Heinrich von Wallberg. Wohl Heubergers bedeutendster musikalischer Erfolg. Ein liebenswürdiges Werk der ausklingenden ersten Blütezeit der Wiener Operette. Auch hier kann sich die Besetzungsliste sehen lassen, wirken doch u.a. Julia Koci, Gabriele Kridl und Thomas Sigwald mit.
Prof. Herzl: Wie erwähnt, eine von mir sehr geschätzte Operette, eine Verwechslungskomödie mit wunderbarer Musik, man denke nur an das Walzerduett „Komm mit mir ins Chambre séparée“. Wir verwenden zudem die Originalpartitur.
Premiere ist am 12. Juli. Zu sehen bis 5. September.
Ja, und auch im Sommer steht ein Musical am Spielplan, und zwar das Musical von Andrew Lloyd Webber „Jesus Christ Superstar“, zu dem Tim Rice die Liedtexte in Anlehnung an die Bibelerzählungen der letzten sieben Tage Jesu verfasste. Das Rock-Musical wurde 1971 uraufgeführt und trat seitdem seinen Siegeszug auf der ganzen Welt an.
Hits wie „I Don‘t Know How To Love Him“, „Gethsemane“ und „Superstar“ sind einige der bekanntesten Songs. Groß die Riege der Darsteller-Innen  wie Kerstin Grotian, Elisabeth Reichart, Darius Merstein-MacLeod  und  Chris Murray, um nur einige zu nennen.
Prof. Herzl: Ein großartiges bühnenwirksames Musical, das wir im großen Haus, dem Stadttheater Baden, zeigen und das nicht nur die Generation 40 plus ansprechen wird.
Premiere ist am 10. August. Zu sehen bis 4. September.
Ja, und als Schauspiel steht Johann Nepomuk Nestroys Verwechslungskomödie „Einen Jux will er sich machen“ am Programm. Allerdings als eine Revue nach Nestroy. Die Besetzung steht jedoch noch nicht fest. Damit löst Nestroy  die Raimundproduktionen der letzten drei Jahre ab.
Prof. Herzl:  Mit dieser Koproduktion des Landestheaters St. Pölten, die gleichzeitig eine Collage mit Musik ist,  heben wir uns auch vom Theater in Reichenau ab, wo ebenfalls das Stück am Spielplan steht und bieten so Theateraffinen eine gute Vergleichsmöglichkeit. Wie bekannt und beliebt Nestroys Komödie ist, zeigt sich auch daran, dass sie als Vorlage für Thornton Wilders „The Merchant of Yonkers“ diente.
Premiere ist am 27. Juli. Zu sehen bis 7. September.
Kartenbestellung unter  Tel. 02252/22522, Fax 02252/22522 200, email:               ticket@buehnebaden.at

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