Die BZ will es wissen: Ihre Meinung ist gefragt

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Vieles glaubt man zu wissen, ohne es belegen zu können. Die Badener Zeitung will aktuellen Themen nun besonders genau auf den Grund gehen. Gemeinsam mit Marktagent.com starten wir heute auf www.badenerzeitung.at eine große Online-Umfrage, zu besonders brennenden Themen.

Der Badener Thomas Schwabl hat einen eher ausgefallenen Job, er ist Meinungsforscher. Zu seinen Kunden zählen so renommierte Unternehmen wie Coca Cola, Red Bull oder die Telekom.
Begonnen hat alles mehr oder weniger zufällig. Schon während seines Studiums begann der angehende Betriebswirt bei einem großen Marktforschungsinstitut zu arbeiten. Bald war Schwabl überzeugt, dass dort nicht alles so ideal läuft, wie es könnte. „Es gibt eine Verschiebung auch in der Marktforschung. Die Leute sind einfach nicht mehr bereit, sich stundenlang am Telefon befragen zu lassen“, meint Thomas Schwabl, der daraufhin bereits im Jahr 2000 gemeinsam mit einem Softwareunternehmen eine Online- Umfrageplattform entwickelt hat. Mittlerweile umfasst sein Pool an Befragungswilligen 370.000 registrierte User in ganz Europa.
„Leider gibt es noch immer teure Werbung, bei der niemand sich an das Produkt, sondern nur an die Geschichte erinnern kann. Immer mehr große Unternehmen gehen daher dazu über, ihre Werbekampagnen im Vorfeld testen zu lassen“, schildert der Absolvent der Badener HAK. „Online-Marktforschung ist deutlich günstiger als die konventionelle Methode, man braucht keine Interviewer, und die Ergebnisse stehen in Echtzeit zu Verfügung.“ Geschummelt kann bei den Umfragen von Marketagent.com kaum werden. „Wir verwenden Methoden, die erkennen, ob Personen mehrmals abstimmen“, möchte Schwabl aber nicht ins Detail gehen. Mittlerweile ist der Mitarbeiterstab des Badeners auf 30 angewachsen, Tendenz steigend. Die Firmenzentrale befindet sich zur Zeit noch in Wiener Neudorf. Eine Übersiedlung nach Baden steht aber bevor, ein Umstand, der auch die Wirtschaftsverantwortlichen in Baden sehr freuen wird.
Mit der Umfrage, die heute in der Badener Zeitung gestartet wird, begeben sich die Online-Marktforscher erstmals auf regionales Terrain. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dann möglicherweise auch für Umfragen in anderen Gemeinden genutzt werden. Bis 20. November ist jeder eingeladen, sich unter
www.badenerzeitung.at an der Umfrage zu beteiligen. Unter allen, die mitmachen, werden schöne Bücher verlost. Der Fragenkatalog umfasst Themen wie Lebensqualität in der Stadt oder Sicherheit genauso wie die Zufriedenheit mit dem Bürgerservice oder der Arbeit der Schwarz/Grünen Regierung.
Die Ergebnisse werden in der Ausgabe vom 29. November veröffentlicht. Marktagent.com und Badener Zeitung wünschen viel Vergnügen mit der Umfrage.

Die BZ will es wissen: Ihre Meinung ist gefragt
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2 Antworten zu Die BZ will es wissen: Ihre Meinung ist gefragt

  1. Ingeborg Oswald sagt:

    Mich stört die “grüne Handschrift” – es gibt Radwege an den unmöglichsten Stellen, zB Vöslauer Strasse), noch dazu mit Bushaltestelle dazwischen. Radfahrer fahren dort, wo sie es brauchen – fast immer auf den Strassen, zB Antonsgasse.
    Ausserdem stört mich das Radfahren in der Fussgängerzone, wenn es auch nur zu gewissen Zeiten ist.

    Spielzeug in der Stadt – Babyschaukeln auf “Gatschfläche” – ist lächerlich und wird auch nicht benützt.

    Der Parkplatz Helenenstrasse oder Adequates ist sicher notwendig. Die Million war für 13 Jahre. Es soll, wie ich vermute, eine bewirtschaftete Alternative entstehen. Fazit des Kurzparkens in der ganzen Stadt: Zwischen 12 und 13.30 h ist kaum ein Parkplatz zu finden.

    Sicherheit: Seit die Stadtpolizei ihre Dienststelle in der Paffygasse hat, sind keine Polizisten mehr in der Stadt zu sehen, nur die Mädchen, die die Parksünder strafen.
    Ich wohne in einer Gegend mit vielen grossen Gärten und sehe kaum eine Polizeistreife, schon gar nicht am Abend. Ich fahre daher abends mit den Auto gleich in die Garage und bin bei Dunkelheit nicht zu Fuss unterwegs. Einbrüche und Überfälle gibt es ja sehr viele. Anmerkung: Ich besitze eine Alarmanlage.

    Apropos Gatsch: Die Hauptwege im Kurpark sind eine Katastrophe. Man kann mit schöneren Schuhen nicht zur Sommerarena gelangen. Wenn es geregnet hat und auch beim Weihnachtsmarkt “versinkt” man. In der Kurstadt Baden ist Rollstuhlfahren dort überhaupt ein grosses Problem.

    Kreuzung Trennerstrasse beim Südbahndurchlass: Es wurde dort ein so grosses Beet angelegt, dass es immer wieder zu Verkehrsschwierigkeiten kommt. Es fahren dort die Citybusse und die Autos waren in Kolonne, bis die Ampel grün zeigt. Es ist eine “Good Will” Situation.

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